Kein Zu­cker

Be­au­ty-Re­dak­teu­rin An­na ver­zich­tet ei­nen Mo­nat lang auf Sü­ßes – ih­rer Haut zu­lie­be

SHAPE (Germany) - - Beauty / Selbst - Test -

VVor Kur­zem las ich in ei­ner Stu­die, dass Sü­ßig­kei­ten und Zu­cker schuld an Hau­t­un­rein­hei­ten sei­en. Sie trei­ben den Blut­zu­cker­spie­gel und da­mit auch den Tes­to­ste­ron­spie­gel in die Hö­he – ein Hor­mon, das Pi­ckel sprie­ßen lässt. Au­ßer­dem ver­zö­gert Zu­cker die Zel­ler­neue­rung. Zwei gu­te Gr ü n de für mi c h eit­len Fratz, es mal oh­ne zu ver­su­chen. Ge­nau­er ge­sagt: Oh­ne die raf­fi­nier­te Va­ri­an­te, Frucht­zu­cker ist er­laubt.

Vor­her

Auch mit über 30 pla­gen mich noch Un­rein­hei­ten um die Mund­re­gi­on – trotz hin­ge­bungs­vol­ler Pfle­ge. Hin­zu kom­men ers­te Fält­chen. Ich füh­le mich wort­wört­lich un­wohl in mei­ner Haut! Da kommt die 30-Ta­ge-oh­neZu­cker-Chal­len­ge ge­nau rich­tig. Doch wie soll ich bloß oh­ne ein Eis im Som­mer oder le­cke­re Yo­ghurt-Gums auf dem So­fa aus­kom­men?!

Wo­che 1

An­fangs fällt es mir bru­tal schwer, all den Ver­su­chun­gen zu wi­der­ste­hen. Über­all lau­ern Le­cke­rei­en, ich muss mich stark zu­rück­hal­ten, darf we­der ein Fei­er­abend-Rad­ler trin­ken noch beim Sonn­tags­ku­chen zu­schla­gen. Hin­zu kommt: Ich füh­le mich to­tal schlapp und ha­be das Ge­fühl, nicht rich­tig in die Gän­ge zu kom­men. Auch bei mei­ner Haut se­he ich bis­her kei­ner­lei Ve­rän­de­rung …

Wo­che 2

Die Lust auf Sü­ßes nimmt lang­sam ab. Nur bei Eis fällt es mir noch schwer zu ver­zich­ten. Wenn die Schlemm­sucht zu groß wird, trös­te ich mich mit Wein­trau­ben oder selbst ­ge­mach­ter Cas­hew-Milch mit Dat­teln.

Wo­che 3

Mein neu­es zu­cker­frei­es Le­ben macht lang­sam Spaß! Ich ach­te viel mehr auf mei­ne Er­näh­rung und ko­che re­gel­mä­ßi­ger. Auch die ner­vi­gen Blut­zu­cker- bzw. Stim­mungs­schwan­kun­gen sind Ver­gan­gen­heit!

Wo­che 4

Ich fühl mich pu­del­wohl! Und: Mein Ge­schmacks­emp­fin­den hat sich to­tal ver­än­dert. So­gar To­ma­ten schme­cken jetzt rich­tig süß!

Nach­her

Beim Blick in den Spie­gel se­he ich plötz­lich rei­ne, glat­te Haut! Die Pi­ckel­chen sind kom­plett ver­schwun­den! „Plötz­lich schmeckt al­les an­ders!“

Fa­zit

Erst durch die­sen Ver­such wur­de mir klar, wie ab­hän­gig man von der „wei­ßen Dro­ge“ist. Oh­ne Zu­cker ist nicht nur mei­ne Haut schö­ner, ich füh­le mich oh­ne die Blut­zu­cker-Schwan­kun­gen auch viel woh­ler. Tol­ler ­Ne­ben­ef­fekt: Zwei Ki­lo sind weg – ein­fach so! Ein zu­cker­frei­es Le­ben lohnt sich to­tal! Ich mach auf je­den Fall wei­ter mit „No Su­gar“– und kann euch nur emp­feh­len, das auch mal aus­zu­pro­bie­ren!

Her­da­mit ! auf Mei­nen Ap­pe­tit ich in Sü­ßes kann der ers­ten Wo­che kaum zü­geln

Name: An­na Ba­der Al­ter: 31 „Ob Som­mer oder Win­ter, Ein groSSer Eis­be­cher mit sah­ne geht ei­gent­lich immer!“ Vor­her

Glo­wGa­ran­tie Mei­ne Haut ist end­lich wie­der rein – und sieht to­tal frisch aus! Nach­her

grenz­kon­trol­le Un­glaub lich, in wel­chen Pro­duk­ten sich Zu­cker ver steckt! Ich che­cke al­les ge­nau, be­vor es in den Kühl­schrank darf

Le­cker Lo­kal Im Re­stau­rant fra­ge ich als Ers­tes nach den Zu­ta­ten. Die Ra­dies­chenBlu­men­de­ko – ein­fach süß, oder?

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