Tief durch­at­men

Die bes­ten Übun­gen für mehr Ge­las­sen­heit!

SHAPE (Germany) - - Inhalt -

Die ef­fek­tivs­ten Übun­gen für mehr Ge­las­sen­heit

BBahn ver­passt, Kaf­fee ver­schüt­tet, Är­ger mit Kol­le­gen. Ein Höl­len­tag. Ein­zi­ger Licht­blick: das Da­te mit der bes­ten Freun­din. Als die dann kurz­fris­tig we­gen ih­res neu­en Part­ners ab­sagt, platzt uns der Kra­gen. Beim Te­le­fo­nat mit Ma­ma las­sen wir den Är­ger laut­stark raus, doch die ant­wor­tet nur: „Okay, at­me erst mal tief durch.“Blö­de Flos­kel? Im Ge­gen­teil! Ho­len wir tief Luft, füllt sich der Kör­per mit Sau­er­stoff, die Mus­keln lo­ckern sich: Wir ent­span­nen uns. Be­wuss­tes At­men hat al­so gro­ßen Ein­fluss auf un­ser Wohl­be­fin­den …

le­bens­eli­xier Wir tun es al­le. Stän­dig – und meist un­be­wusst. Je­der Atem­zug hält uns am Le­ben, in­dem er die Zel­len des Kör­pers mit Sau­er­stoff ver­sorgt. An kaum et­was an­de­rem kann man un­se­re Ge­fühls­la­ge so schnell er­ken­nen wie an der Art des Luft­ho­lens. Bei Angst wird der Atem flach, bei Stress ge­hetzt. Er­schre­cken wir, stockt er uns. Die At­mung gilt als Bin­de­glied zwi­schen Kör­per und See­le. Höchs­te Zeit al­so, ihr mehr Auf­merk­sam­keit zu schen­ken!

So geht die tie­fe Bauch­at­mung: in Rü­cken­la­ge die Hän­de lo­cker auf den Bauch le­gen (zwi­schen Na­bel und Brust­bein), auf Na­bel­hö­he be­wusst ge­gen die Hän­de ein­und aus­at­men (7 x).

wun­der­waf­fe Ex­per­ten sa­gen: Vie­le ge­sund­heit­li­che Be­schwer­den las­sen sich auf ei­ne fal­sche At­mung zu­rück­füh­ren. Mit der rich­ti­gen Tech­nik könnt ihr Schmer­zen und Stress lin­dern und die Ver­dau­ung in Schwung brin­gen. Wich­tig ist hier vor al­lem die tie­fe Bauch­at­mung (sie­he lin­ke Seite oben). Sie ak­ti­viert das Zwerch­fell, ­ver­bes­sert die Durch­blu­tung und regt die Selbst­hei­lungs­kräf­te an. Vor al­lem Stress und die dar­aus ent­ste­hen­den Fol­gen ( Kopf­schmer­zen,

etc.) las­sen sich so wirk­lich „weg­at­men“. Noch ef­fek­ti­ver funk­tio­niert das mit un­se­ren Übun­gen (sie­he li nke Seite), denn da­bei wer­den Stress-Hor­mo­ne wie Cor­ti­sol ab­ge­baut, der Blut­druck ge­senkt und die Ner­ven be­ru­higt. Je bes­ser die Zel­len mit Sau­er­stoff ver­sorgt wer­den, des­to mehr Gift­stof­fe wer­den aus dem Kör­per trans­por­tiert. Die Fol­ge: Wir füh­len uns stark und ge­sund, so­wohl kör­per­lich als auch geis­tig. Das Tol­le: Schon 10 Mi­nu­ten am Tag rei­chen aus! Sucht euch für die Übun­gen ein ru­hi­ges Plätz­chen und lenkt al­le Kon­zen­tra­ti­on auf euch. Von dem tol­len Ef­fekt könnt ihr dann eu­rer bes­ten Freun­din er­zäh­len – wenn sie mal wie­der Zeit hat … ;-)

Herr­lich be­freit Stress­ge­füh­le oder Schmer­zen könnt ihr mit der rich­ti­gen Atem­tech­nik lin­dern

noch mehr übun­gen

und je­de Men­ge Tipps und Tricks fin­det ihr im Buch „Grund­la­gen des Atem-Yo­ga“von Kalas­ha­tra Go­vin­da ­( Iri­sia­na, ca. 20 Eu­ro)

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