SPRUNG IN EIN NEU­ES LE­BEN!

Ihr Le­ben lang hat­te Ina mit über­schüs­si­gen Ki­los zu kämp­fen. Wie sie mit Sport und ei­ner Er­näh­rungs­um­stel­lung ihr Ge­wicht hal­bier­te …

SHAPE (Germany) - - Inhalt / Oktober -

Mit Sport und ei­ner Er­näh­rungs­um­stel­lung schaff­te es SHA­PE-Le­se­rin Ina, 70 Ki­lo ab­zu­spe­cken

EEs gab wohl kei­ne Pha­se in mei­nem Le­ben, in der ich rich­tig schlank war. Schon mit zehn Jah­ren zeig­te die Waa­ge 64 Ki­lo. Mit 20 Jah­ren wa­ren’s dann 140 Ki­lo. Wo­her das kam? Ganz ein­fach: zu viel Fast Food und fast kein Sport. Ir­gend­wann konn­te ich nicht mal mehr mei­ne Bei­ne über­ein­an­der­schla­gen. Zu viel Fett im Weg. Oder in den ­Ur­laub fah­ren, oh­ne mir Sor­gen zu ma­chen, nicht in den Flug­zeug­sitz zu pas­sen. Oder in ei­ner ganz nor­ma­len Bou­tique shop­pen ge­hen. Ob­wohl mich das ­al­les enorm stör­te und ich mich oft für mei­nen Kör­per schäm­te, fehl­te mir trotz­dem die Mo­ti­va­ti­on, ei­ne Di­ät ­an­zu­fan­gen und durch­zu­zie­hen.

Jetzt pack ich’s! Das än­der­te sich 2013: Nach dem Abi hat­te ich drei Mo­na­te frei, bis mei­ne Aus­bil­dung zur In­dus­trie­kauf­frau im Sep­tem­ber star­te­te. Die Zeit woll­te ich zum Ab­neh­men nut­zen – und leg­te los. Mein Sport­pro­gramm: je­den Tag (!) ein Kraft-Car­di­oZir­kel im Gym. 1,5 St­un­den. Von null auf hun­dert. Es war un­glaub­lich hart – schließ­lich kam ich im Nor­mal­fall schon beim Trep­pen­stei­gen aus der Pus­te. Mein Puls schnell­te so nach oben, dass der Puls­mes­ser bei den ers­ten Trai­nings­ein­hei­ten „Er­ror“an­zeig­te. ­Zu­sätz­lich stell­te ich mei­ne Er­näh­rung um: Es gab Low-Carb-Ge­rich­te, zum Bei­spiel Zuc­chi­ni-Nu­deln oder Piz­za mit ei­nem Bo­den aus Thun­fisch, Ei­ern und Ge­wür­zen. Echt le­cker! Zum Aus­bil­dungs­be­ginn wa­ren be­reits 25 Ki­lo ge­schmol­zen. Schon mal nicht schlecht, aber das reich­te mir noch nicht. Ich mach­te wei­ter. Ein Jahr ­spä­ter zeig­te die Waa­ge nur noch 95 Ki­lo. In die­ser Zeit lern­te ich mei­nen Freund ken­nen und hat­te plötz­lich an­de­re Sa­chen im Kopf, als je­den Tag ins Gym zu ge­hen. Au­ßer­dem war ich mit mei­ner Fi­gur auch schon sehr zu­frie­den. Al­so schraub­te ich mein Trai­nings­pen­sum auf drei Mal pro Wo­che run­ter. Ich hielt mein Ge­wicht pro­blem­los und fühl­te mich wohl …

run­de zwei Erst zwei Jah­re spä­ter wur­de mir be­wusst, dass ich im­mer noch zu dick war. Der Weck­ruf: Fo­tos von un­se­rem Ägyp­ten-Ur­laub. Mein Freund be­teu­er­te, dass er mich so liebt, wie ich bin. Für ihn muss­te ich mich nicht ver­än­dern, aber ich woll­te es für mich tun. Bei Ins­ta­gram stieß ich auf das Buch „Fett­lo­gik über­win­den“von Nad­ja Her­mann. Das öff­ne­te mir die Au­gen: Man kann nur ab­neh­men, wenn man mehr Ka­lo­ri­en ver­braucht, als man auf­nimmt. Mein Grund­um­satz liegt bei 1.500 Ka­lo­ri­en. Al­so ver­such­te ich, nicht mehr zu mir zu neh­men, und mach­te fünf Mal pro Wo­che et­wa 1,5 St­un­den Sport, um mög­lichst vie­le Ka­lo­ri­en gleich wie­der zu ver­bren­nen. Jetzt, ein Jahr spä­ter, zeigt mei­ne Waa­ge 70 Ki­lo. Yeah! End­lich kann ich shop­pen und in den Ur­laub fah­ren, oh­ne mir Ge­dan­ken über mei­ne Fi­gur zu ma­chen. In­zwi­schen ver­su­chen so­gar Män­ner, mit mir zu flir­ten, die mich frü­her gar nicht ­an­ge­guckt ha­ben. Aber ich hab nur ­Au­gen für mei­nen Schatz – und der ist un­glaub­lich stolz auf mich.

„Im Flug­zeug hat­te ich Angst, nicht in den Sitz zu pas­sen!“

schwer e zei­ten Im 2013 mach­te Som­mer Ina ihr Abitur brach­te 140 – und kg auf die Waa­ge

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