Die Sess­haf­te

Ma­ri­et­ta (25) hat ei­nen Schreib­tisch-Job, macht et­wa drei­mal pro Wo­che ei­ne hal­be St­un­de Sport und geht mit dem Hund raus

SHAPE (Germany) - - Fitness / Aktivitäts - Check -

AAls Me­di­en­kauf­frau sitzt die Münch­ne­rin von Mon­tag bis Frei­tag acht St­un­den pro Tag am Schreib­tisch. Zur Ar­beit fährt sie mit der U-Bahn – und hockt dar­in noch ei­ne wei­te­re St­un­de pro Tag. Ihr Aus­gleich: Hün­din Mi­la, mit der sie mor­gens und abends je ei­ne hal­be St­un­de raus­geht, und ihr Sport­pro­gramm. Et­wa drei­mal pro Wo­che macht die 25-Jäh­ri­ge 30 Mi­nu­ten Bo­dy­weight- Übun­gen im Wohn­zim­mer oder geht jog­gen. Am Wo­che­n­en­de ste­hen Auf­räu­men, Shop­ping­tou­ren, Aus­flü­ge mit dem Rad, Bar-Aben­de und Net­flix-Nach­mit­ta­ge auf dem Pro­gramm. Ma­ri­et­ta schätzt, dass sie im Schnitt 4.000 Schrit­te am Tag macht, und fin­det: „Das ist na­tür­lich nicht ­ge­nug. Ich möch­te un­be­dingt mehr Sport ma­chen, zum Bei­spiel end­lich mal wie­der Ten­nis spie­len.“

fa­zit

Nach der Wo­che macht Ma­ri­et­ta gro­ße Au­gen: Sie hat ih­re Schritt­men­ge to­tal un­ter­schätzt, macht fast dop­pelt so vie­le Schrit­te pro Tag, näm­lich knapp 8.000. Und was sagt die Ex­per­tin da­zu? „Ma­ri­et­ta hat schon ein sehr aus­ge­wo­ge­nes Sport­pro­gramm. Ich wür­de ihr al­ler­dings emp­feh­len, die Übun­gen im­mer wie­der zu wech­seln, um neue Rei­ze zu set­zen. Auch die Läu­fe soll­ten va­ri­ie­ren. Wenn man ‚nur‘ 30 Mi­nu­ten Sport macht, soll­te man die so in­ten­siv wie mög­lich ge­stal­ten – dann reicht ei­ne hal­be St­un­de aber auch aus.“Ma­ri­et­ta und al­len an­de­ren Frau­en, die ei­nen Bü­ro­job ha­ben, rät Ve­ro­ni­ka Pfef­fer au­ßer­dem: „Op­ti­mal ( wä­re es, je­de St­un­de ent­we­der ei­ne Mi­nu­te lang auf der Stel­le zu hüp­fen oder drei bis vier Stock­wer­ke hoch­und run­ter­zu­lau­fen. Denn acht St­un­den am Stück zu sit­zen, ver­än­dert die Blut­wer­te ne­ga­tiv und ver­lang­samt den Stoff­wech­sel.“

shop­ping-Ma­ra­thon „ Ich lie­be es zu bum­meln – vier St­un­den bin ich da lo­cker un­ter­wegs. Schlecht für den Geld­beu­tel, gut für die Schritt-Bi­lanz“

pau­se „Ins nächs­te Ca­fé ist es vom Bü­ro nicht weit. Heißt: Auch in der Pau­se be­we­ge ich mich we­nig“

gass ige­hen „

Nach Fei­er­abend ma­che ich mit Hün­din Mi­la und Freund Da­vid noch ei­nen Spa­zier­gang – et­wa 30 Mi­nu­ten sind wir un­ter­wegs“

kü­chen­fee … „Vor al­lem am Wo­che­n­en­de ste­he ich oft ewig in der Kü­che. Aber ob ich da­bei vie­le Schrit­te ma­che?“

alarm! „Wenn ich zu lan­ge am Stück sit­ze, rüt­telt mich der Tra­cker wach. Ge­wöh­nungs­be­dürf­tig, aber ich dre­he dann brav ei­ne Run­de durchs Bü­ro“

rad­tour „ Am Wo­che­n­en­de crui­se ich ger­ne durch den Eng­li­schen Gar­ten, um ab­zu­schal­ten“

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