In Si­cher­heit

Siegessaeule - - Stadt -

Weil schwu­le, les­bi­sche und trans* Ge­flüch­te­te in den Ber­li­ner Sam­mel­un­ter­künf­ten im­mer wie­der Op­fer von Dis­kri­mi­nie­rung und Ge­walt durch an­de­re Be­woh­ner wer­den, for­dern ver­schie­de­ne Or­ga­ni­sa­tio­nen schon seit Län­ge­rem spe­zi­el­le Ein­rich­tun­gen für die­se Per­so­nen­grup­pe. Nach Mo­na­ten der po­li­ti­schen Ver­hand­lun­gen und der Su­che nach ei­ner ge­eig­ne­ten Im­mo­bi­lie gibt es jetzt die gu­te Nach­richt: In Trep­tow hat im Fe­bru­ar die ers­te Un­ter­kunft Ber­lins er­öff­net, die rund 120 Be­woh­ne­rIn­nen Schutz und Si­cher­heit bie­ten soll > Wie not­wen­dig die­se Un­ter­kunft ist, zei­gen die kürz­lich vom Les­ben- und Schwu­len­ver­band Ber­lin-Bran­den­burg (LSVD) ver­öf­fent­lich­ten Zah­len: Al­lein zwi­schen Au­gust und De­zem­ber 2015 hat­ten sich 95 Ge­flüch­te­te an den LSVD ge­wandt, weil sie – zu­meist in ih­ren Un­ter­künf­ten – Op­fer ho­mo- oder trans*pho­ber Ge­walt wur­den. Da­bei dürf­te die Dun­kel­zif­fer we­sent­lich hö­her lie­gen. Die Ber­li­ner Grü­nen lu­den schon im Herbst 2014 zu ei­ner Auf­takt­ver­an­stal­tung zu die­sem The­ma ein, bei der sich auch die Schwu­len­be­ra­tung, die Trä­ge­rin der jetzt er­öff­ne­ten Ein­rich­tung, „von An­fang an ein­ge­bracht hat“, wie sich An­ja Kof­bin­ger, stell­ver­tre­ten­de Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der Grü­nen und queer­po­li­ti­sche Spre­che­rin der Par­tei, er­in­nert. Nur die von Mar­cel de Groot ge­lei­te­te In­sti­tu­ti­on ha­be „die ad­mi­nis­tra­ti­ven wie per­so­nel­len Mög­lich­kei­ten, ein solch mas­si­ves Pro­jekt zu stem­men“. Zu­nächst hat­ten die Grü­nen ge­mein­sam mit der Lin­ken ei­nen An­trag für ei­ne LSBTI-

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