Alex Zverev be­zeich­net Geg­ner als „lä­cher­lich“

Solinger Morgenpost - - SPORT -

SHANG­HAI (sid) Alex­an­der Zverev hat sei­ne Ten­nis-Kol­le­gen in der De­bat­te um die Ver­wen­dung der Hand­tü­cher kri­ti­siert. Der Welt­rang­lis­ten­fünf­te be­zeich­ne­te die­je­ni­gen, die nach je­dem Punkt das Hand­tuch for­dern, als „lä­cher­lich“. „Ich mei­ne, man­che Spie­ler be­nut­zen es buch­stäb­lich als Aber­glau­be. Das ist nicht der Zweck der Sa­che“, sag­te Zverev. Nach­dem der Spa­nier Fer­nan­do Ver­das­co beim ATP-Tur­nier in Shen­zhen ein Ball­kind re­spekt­los an­blaff­te, weil ihm die­ses das Hand­tuch sei­ner An­sicht nach nicht schnell ge­nug brach­te, ent­stand ei­ne Dis­kus­si­on um die Rol­le der Ball­kin­der. Es wur­den auch For­de­run­gen nach Hand­tuch­hal­tern laut, da­mit die Ball­kin­der nicht je­des Mal das ver­schwitz­te Hand­tuch zu den Spie­lern brin­gen müs­sen, wenn sie sich ab­trock­nen wol­len. „Es gibt ei­ni­ge Spie­ler – ei­ni­ge ame­ri­ka­ni­sche, ei­ni­ge an­de­re – die buch­stäb­lich nach je­dem ein­zel­nen Punkt das Hand­tuch for­dern“, sag­te Zverev. Der 20-ma­li­ge Grand-SlamSie­ger Ro­ger Fe­de­rer stell­te klar, dass Ball­kin­der un­be­zahlt und frei­wil­lig an den Tur­nie­ren mit­ar­bei­ten und da­her so viel Re­spekt wie je­der an­de­re ver­die­nen wür­den.

Sport­lich über­zeugt Alex Zverev in Shang­hai. Er er­reich­te das Halb­fi­na­le und hat sich da­mit auch für die ATP-Fi­nals vom 11. bis 18. No­vem­ber in Lon­don qua­li­fi­ziert. Der an Num­mer vier ge­setz­te Deut­sche hat­te im Vier­tel­fi­na­le kei­ne Pro­ble­me mit dem Bri­ten Kyle Ed­mund (6:4, 6:4). Sein Halb­fi­nal­geg­ner ist No­vak Djo­ko­vic.

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