Ma­rantz Mu­sic Mas­te­ring

Stereoplay - - Test & Technik Multidisc- Player -

Ma­rantz Mu­sic Mas­te­ring, ein klang­vol­ler Na­me, der zwei Schrit­te be­schreibt. Zu­nächst wer­den beim MMM- Stream ein­ge­hen­de Si­gna­le auf DSD256 up­ge­sam­pelt. Je nach Sam­pling­fre­quenz des Ori­gi­nal­si­gnals kommt ei­ne von zwei Clocks ( Foto rechts) zum Zu­ge: Viel­fa­che von 44,1 kHz ( 88,2 kHz, 176,4 kHz, 352,8 kHz) wer­den auf 11,3 MHz up­ge­sam­pelt, Viel­fa­che von 48 kHz ( 96 kHz, 192 kHz, 384 kHz) auf 12,3 MHz. Der Oversam­pling- Fak­tor liegt al­so bei 256, 128, 64 oder 32. Der Vor­teil: Auf die­se Wei­se ist kei­ner­lei Ab­tast­ra­ten- Kon­ver­tie­rung nö­tig. Ge­mäß dem Mot­to „ DSD ist ana­log“soll die ho­he Auf­lö­sung ei­nem ana­lo­gen Si­gnal mög­lichst na­he kom­men. Im zwei­ten, Con­ver­si­on, al­so Um­wand­lung, ge­nann­ten Schritt, sorgt nun ein Tief­pass­fil­ter da­für, dass aus der Dichtein­for­ma­ti­on des 1- Bit- Si­gnals der Si­gnal­ver­lauf re­ge­ne­riert wird. Man spricht beim Tief­pass da­her auch von ei­nem Re­kon­struk­ti­ons­fil­ter. Ei­ne klas­si­sche D/ A- Wand­lung fin­det hier al­so tat­säch­lich nicht statt. Das MMM- Ver­fah­ren kommt bei CDs so­wie bei al­len ex­ter­nen Qu­el­len zum Ein­satz.

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