Rock And Roll Mu­sic! The Songs Of Chuck Ber­ry

Stereoplay - - Musik Oldies Musik: Klang: -

mit ein­gän­gi­gen Riffs, ef­fekt­voll prä­sen­tiert mit viel Po­sing. Aus dem Un­der­dog wur­de ein Star, heu­te ver­ehrt von der Rock­pro­mi­nenz welt­weit. We­ni­ge Ta­ge vor sei­nem Tod er­schien ei­ne CD, die als das Ver­mächt­nis des Rock’n’Roll- Poe­ten gel­ten darf. Ace- Mit­ar­bei­ter To­ny Roun­ce ver­wen­de­te da­für 24 Co­ver- Ver­sio­nen, die 1955 – 1997 in den USA und Groß­bri­tan­ni­en auf­ge­nom­men wor­den sind. Ber­ry- Fans dür­fen an­ge­nehm über­rascht sein von „ Ha­va­na Moon”, das Car­los San­ta­na mit dem Soul- Bro­ther Boo­ker T ein­ge­spielt hat­te. The Beach Boys mar­kie­ren auf ih­rer po­ma­di­gen „ Rock’n’Roll Mu­sic” hier den Tief­punkt. Doch „ Be­au­ti­ful De­li­lah” von der BritPunk­band Count Bi­shops und „ No Mo­ney Down” vom Folk­blues- Bar­den John Ham­mond klin­gen zu­pa­cken­der als die Ori­gi­nal- Ver­sio­nen. Wer die­se und 28 wei­te­re Ber­ry- Klas­si­ker di­rekt aus dem Mun­de des Ma­e­s­tros hö­ren möch­te, wird am bes­ten be­dient von „ Chuck Rocks” ( 74: 56, Be­ar Fa­mi­ly). Die­se CD emp­fiehlt sich für PopFans, die nur ein Ber­ry- Al­bum oder vi­el­leicht so­gar nur ei­ne ein­zi­ge Rock’n’Roll- Plat­te in ih­rer Par­ty­mu­sik- Samm­lung ha­ben wol­len. Die 4- CD- Box „ Roll Over Beet­ho­ven” ( 4.14.58, Le Chant du Mon­de) wür­digt eher den re­bel­li­schen R’n’B- Stil­bild­ner. Al­le 100 Tracks wur­den auf­ge­nom­men, be­vor Chuck Ber­ry 18 Mo­na­te im Zucht­haus saß, und sind die „ The Com­ple­te , Up to Jail’ Re­cor­dings 1954 – 61”. 1968 traf das Hard­rock- Trio aus San Francisco mit ei­nem psy­che­de­lisch ver­frem­de­ten Ro­cka­bil­ly- Ol­die den Nerv die­ses Hip­pie- Som­mers: “The­re ain’t no cu­re for the Sum­mer­ti­me Blues”. We­der die Blu­men­kin­der noch Blues- Fans er­mög­lich­ten den drei Mu­si­kern ein aus­kömm­li­ches Ein­kom­men. Blue Cheer wur­de zum One- HitWon­der mit stän­di­gem Per­so­nal­wech­sel. Zur Jahr­tau­send­wen­de ent­deck­ten die Grun­ge- wie auch Hea­vy­me­tal- Mu­si­ker die Band als Vor­bild. Bei die­sem WDR- Mit­schnitt prä­sen­tier­te sich Blue Cheer kurz vor dem Tod des Bas­sis­ten und Grün­ders Di­ckie Pe­ter­son dank And­rew Mac­Do­nald ( Gi­tar­re) als grund­so­li­de Blues- Com­bo.

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