Vor­ver­stär­ker für B& M Pri­me 14

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Rai­ner Be­cker < rai­ner. x. be­cker@ web. de> Ich be­ab­sich­ti­ge, mir die Laut­spre­cher Pri­me 14 von Ba­ckes & Mül­ler an­zu­schaf­fen. Bei Vor­füh­run­gen wur­den sie di­gi­tal an­ge­steu­ert durch den di­gi­ta­len Vor­ver­stär­ker von B& M ICE. Auf­grund mei­nes be­grenz­ten Bud­gets wür­de ich aber die Pri­me 14 ger­ne über den Cock­tail Audio X40 ( über­zeugt hat mich die Viel­sei­tig­keit, da Strea­mer, Mu­sik­ser­ver, CD- Play­er und vie­le auch ana­lo­ge An­schluss­mög­lich­kei­ten ha­ben) be­trei­ben. Al­ler­dings wur­de mir ge­sagt, dass dann bei nied­ri­gen Laut­stär­ken we­gen der „ Bit­re­du­zie­rung“oder „ Wort­brei­ten­re­duk­ti­on“Qua­li­täts­ver­lus­te hin­zu­neh­men sind. An­geb­lich könn­te dies um­gan­gen wer­den durch das Zwi­schen­schal­ten ei­nes B& M DDC. Wie ist die­se Aus­sa­ge zu ver­ste­hen? Ich dach­te bis­her im­mer, auf di­gi­ta­lem We­ge kommt das Si­gnal an oder nicht, un­ge­ach­tet der Laut­stär­ke. Dient der DDC le­dig­lich da­zu, zwei An­schlüs­se zur Ver­fü­gung zu stel­len, da der Cock­tail Audio nur über ei­nen di­gi­ta­len XLR- Aus­gang ver­fügt? Gä­be es denn noch wei­te­re Al­ter­na­ti­ven zur ICE bzw. zum Cock­tail Audio X40, mit de­nen die Pri­me 14 be­trie­ben und ihr Po­ten­zi­al voll aus­ge­schöpft wer­den kann? ste­reo­play: Ganz so ein­fach ist es dann lei­der doch nicht. Wenn Sie ein di­gi­ta­les Si­gnal in der Laut­stär­ke re­du­zie­ren wol­len, müs­sen Sie da­zu den di­gi­ta­len Pe­gel, ge­mes­sen in dB FS ( FS = Full­s­ca­le), re­du­zie­ren. Das heißt, das Si­gnal er­hält dann mehr He­adroom. Wol­len Sie bei­spiels­wei­se ein voll aus­ge­steu­er­tes Si­gnal um 18 dB FS dämp­fen, ver­lie­ren Sie da­durch rech­ne­risch die „ obe­ren“3 Bit an Quan­ti­sie­rungs­auf­lö­sung. In der Pra­xis wer­den Sie beim Mu­sik­hö­ren da­durch aber wahr­schein­lich kei­ne Un­ter­schie­de wahr­neh­men kön­nen, au­ßer Sie hö­ren wirk­lich im­mer ex­trem lei­se und viel Klas­sik. Ver­wen­den Sie den Ba­ckes & Mül­ler- Vor­ver­stär­ker, wird das di­gi­ta­le Si­gnal statt­des­sen un­be­ar­bei­tet über­tra­gen, die Laut­stär­ke­re­ge­lung er­folgt durch ei­ne Art Steu­er­si­gnal erst di­rekt in der Ak­tiv­box. Theo­re­tisch bleibt so al­so die vol­le Quan­ti­sie­rungs­auf­lö­sung bis zur fi­na­len Ana­log­wand­lung im Laut­spre­cher er­hal­ten. Da­her al­so die Hin­wei­se auf „ Bit­re­du­zie­rung“und „ Wort­brei­ten­re­duk­ti­on“. Aber Hand aufs Herz: So­gar B& M hat sei­ne Ak­tiv­bo­xen schon mit dem Cock­tail Audio X40 vor­ge­führt, der sich we­gen sei­nes AES/ EBU- Aus­gangs per­fekt als Zu­spie­ler eig­net. Den B& M ICE, der zwei­fels­oh­ne ein her­vor­ra­gen­des Ge­rät ist, könn­ten Sie sich im­mer noch nach­träg­lich an­schaf­fen, falls Sie die der­zeit an­ge­dach­te Ket­te aus Cock­tail Audio und der BM Pri­me 14 noch ein­mal ver­bes­sern wol­len.

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