Hitch­hi­ker

Stereoplay - - Musik Oldies -

mern han­delt, son­dern um die Ur­fas­sun­gen von Lie­dern wie „ Po­ca­hon­tas“, „ Pow­der­fin­ger“, „ Hu­man High­way“oder des viel­leicht schöns­ten Young- Songs über­haupt, „ Cap­tain Ken­ne­dy“. Wenn man den An­ga­ben glau­ben darf, wur­den die Auf­nah­men in ei­ner ein­zi­gen Ses­si­on so­lo mit Gi­tar­re, Mund­har­mo­ni­ka und Kla­vier auf­ge­nom­men. Le­dig­lich zwei der zehn Songs, näm­lich „ Gi­ve Me Strength“und „ Ha­waii“sind noch in kei­ner an­de­ren Form of­fi­zi­ell er­schie­nen, wo­bei Ers­te­res auch in Band- Ver­sio­nen auf „ Ho­me­grown“und „ Chro­me Dreams“ent­hal­ten ist. Und da­mit sind wir beim, wenn über­haupt, ein­zi­gen Pro­blem die­ser Ver­öf­fent­li­chung. Es heißt, „ Hitch­hi­ker“wä­re über 40 Jah­re ver­schol­len ge­we­sen, aber min­des­tens vier der vor­lie­gen­den Ta­kes wa­ren bis­lang be­reits im In­ter­net zu hö­ren, zum Bei­spiel auf ei­ner ob­sku­ren Ver­si­on von „ Chro­me Dreams“, und so­mit kei­nes­wegs ver­schol­len. In­wie­fern da kal­ku­lier­te My­then­bil­dung ei­ne Rol­le spielt, ist schwer zu sa­gen. Aber das ist auch egal, denn die Klar­heit der Stim­me und die Sim­pli­zi­tät der Be­glei­tung macht die­se Fas­sung in ih­rer Gän­ze selbst dann zu ei­nem Glanz­punkt in Youngs Dis­co­gra­fie, wenn man es ein­fach nur als Un­plug­ged- Com­pi­la­ti­on ei­ni­ger High­lights zwi­schen 1975 und 1980 nimmt. Man­che Neu­auf­la­gen be­kann­ter Al­ben schmü­cken sich mit frag­wür­di­gen De­mo- Ver­sio­nen von spä­ter edel pro­du­zier­ten Auf­nah­men. Hier sind die ur­sprüng­li­chen Lie­der die Ori­gi­na­le.

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