Mar­te­ria & Cas­per

1982

Stereoplay - - Musik : Audiophiler Pop - MS

Der­sel­be Jahr­gang, ein ähn­li­cher Wer­de­gang, sich gut er­gän­zen­de Cha­rak­te­re: Cas­per, der hy­per­ak­ti­ve Mu­sik- Nerd, Mar­te­ria, der ent­spann­te ( ehe­ma­li­ge) Kif­fer – bei­de ha­ben ih­ren Po­pu­la­ri­täts- Peak hin­ter sich und könn­ten ge­las­sen aus dem Rück­raum an­grei­fen und lo­cker scoren. Doch die zehn Songs ver­brin­gen zu viel Zeit im Mit­tel­feld. Durch­schnitt­li­cher Rap, ein paar Break­beats in „ Ad­re­na­lin“, ei­ne nach­denk­li­che Frü­her- war­mehr- Kon­fet­ti- Bal­la­de („ Ab­sturz“), hier Trap, da Nost­al­gie. Sieht auf dem Pa­pier al­les gut aus, er­in­nert aber an die deut­schen Fuß­bal­ler bei der letz­ten WM. Gro­ße Stars sind lei­der nicht im­mer Ga­ran­ten für gu­te Re­sul­ta­te.

So­ny ( 35: 50)

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