So­cal­led

Di Fro­sh

Stereoplay - - Musik : Audiophiler Pop - WK

Der Ka­na­di­er Josh Dol­gin ali­as So­cal­led mach­te jid­di­sche Mu­sik vor knapp zwei Jahr­zehn­ten HipHop- kom­pa­ti­bel, oh­ne Par­ty- Ef­fek­ten auf­zu­sit­zen. Von die­sem An­satz hat er sich auf „ Di Fro­sh“weit ent­fernt. Er nimmt sich ei­ner Hand­voll jid­di­scher Lie­der an, de­nen das Kai­ser Quar­tett ei­nen Man­tel aus Strei­cher­ar­ran­ge­ments um­hängt. Es geht ihm da­bei we­der um die Fort­set­zung des Klez­mer- Re­vi­vals, das er in den Li­ne­no­tes für be­en­det er­klärt, noch um ei­ne Er­wei­te­rung des ei­ge­nen Ter­rains. Ihm geht es schlicht und ein­fach um die Lie­der, die er in die­ser Form um die gan­ze Welt tra­gen kann. Nicht eben re­vo­lu­tio­när, aber durch­aus ge­lun­gen und al­ler Eh­ren wert.

Must­ha­ve / Mem­bran ( 37: 34)

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