Schulz setzt auf Si­cher­heit

Sueddeutsche Zeitung Deutschland-Ausgabe - - POLITIK -

Ber­lin – Zum Auf­takt ei­ner Rei­he par­tei­in­ter­ner Dia­log­fo­ren hat SPD-Chef Mar­tin Schulz ei­ne grund­le­gen­de Re­form sei­ner Par­tei an­ge­kün­digt. Es ge­he dar­um, „das schlech­tes­te SPD-Er­geb­nis der Nach­kriegs­zeit auf­zu­ar­bei­ten“, sag­te Schulz den Zei­tun­gen der Fun­ke Me­di­en­grup­pe an­läss­lich des ers­ten Fo­rums am Sams­tag in Ham­burg. „Wir dür­fen nicht so tun, als sei das nur ein Be­triebs­un­fall ge­we­sen“, sag­te Schulz mit Blick auf die Bun­des­tags­wahl, bei der die SPD auf 20,5 Pro­zent ab­ge­stürzt war. Sei­ne Auf­ga­be se­he er da­rin, „die Par­tei zu re­for­mie­ren, sie pro­gram­ma­tisch und or­ga­ni­sa­to­risch neu auf­zu­stel­len“und so Glaub­wür­dig­keit zu­rück­zu­ge­win­nen. Die SPD müs­se sich der Si­cher­heits­fra­ge zu­wen­den: „In­ne­re Si­cher­heit, äu­ße­re Si­cher­heit, so­zia­le Si­cher­heit.“Die Ren­ten et­wa soll­ten stär­ker aus Steu­ern fi­nan­ziert wer­den. Mit den Ge­werk­schaf­ten will Schulz über neue For­men der Be­schäf­ti­gung dis­ku­tie­ren, die „nicht mehr in die klas­si­sche Ar­beit­ge­ber-Ar­beit­neh­mer-Struk­tur pas­sen“.

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