Vor­zei­ti­ger Ab­gang

Sueddeutsche Zeitung Deutschland-Ausgabe - - WIRTSCHAFT -

Car­los Ghosn, 64, Vor­stands­chef von Re­nault-Chef, tritt vor­aus­sicht­lich noch vor Ablauf sei­ner Amts­zeit von sei­nem Pos­ten zu­rück. „Sie kön­nen ver­mu­ten, dass ich vor 2022 auf­hö­ren wer­de, Chef von Re­nault zu sein“, sag­te Ghosn der Fi­nan­ci­al Ti­mes vom Don­ners­tag. Dem Be­richt nach wer­de er aber Ver­wal­tungs­rats­vor­sit­zen­der von Re­nault und auch Chef so­wie Chair­man der Re­nault-Nis­san-Mitsu­bi­shi-Al­li­anz blei­ben. Die Al­li­anz soll die drei Grup­pen en­ger mit­ein­an­der ver­net­zen. Re­nault war für ei­ne Stel­lung­nah­me zu­nächst nicht er­reich­bar. An die­sem Frei­tag fin­det die Jah­res­haupt­ver­samm­lung des Kon­zerns statt. Ein zen­tra­les The­ma da­bei wird die Hö­he von Ghosns Be­zah­lung sein. Die fran­zö­si­sche Re­gie­rung wird als Haupt­ak­tio­när wahr­schein­lich ge­gen

Ghosns (Fo­to: dpa) Ver­gü­tung von rund 7,4 Mil­lio­nen Eu­ro stim­men. Die Be­zah­lung des Re­naul­tChefs hat­te be­reits in der Ver­gan­gen­heit im­mer wie­der mal für Är­ger ge­sorgt.

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