St. An­ton im Som­mer er­le­ben

Tendency - - Editorial/Inhalt -

Die Wie­ge des al­pi­nen Ski­sports, das ös­ter­rei­chi­sche St. An­ton in Ti­rol, be­geis­tert auch im Som­mer vie­le Er­ho­lungs­su­chen­de. Das Le­ben in St. An­ton ver­läuft in der war­men Jah­res­zeit we­ni­ger hek­tisch, es bleibt Zeit zum be­schau­li­chen Bum­meln und Ge­nie­ßen oder für ei­nen Ak­tiv­ur­laub. Im Som­mer la­den die blü­hen­den Al­men zum Wan­dern, Moun­tain­bi­ken, Klet­tern, Berg­stei­gen und Re­la­xen ein. Frau­en­schuh, Feu­er­li­lie, En­zi­an und vie­le an­de­re Wild­kräu­ter las­sen grü­ßen.

Ak­tiv­pro­gramm für Groß und Klein

Die 2470-See­len-Ge­mein­de St. An­ton am Fu­ße der gi­gan­ti­schen Arl­ber­ger Berg­welt ist mit 11158 Gäs­te­bet­ten (Win­ter) und ei­nem reich­hal­ti­gen Sport- und Un­ter­hal­tungs­an­ge­bot bes­tens für den An­sturm sei­ner Be­su­cher ge­rüs­tet.

Es muss nicht im­mer die an­spruchs­vol­le Berg­tour sein; Tur­nie­re, Fa­ckel­wan­de­rung, Bo­gen­schie­ßen, Golf, Tisch­ten­nis und vie­les mehr ma­chen der ge­sam­ten Fa­mi­lie Spaß. 300 Ki­lo­me­ter mar­kier­te Wan­der­we­ge füh­ren durch die ab­wechs­lungs­rei­che Berg­welt mit ih­ren Wild­bä­chen und atem­be­rau­ben­den Aus­sich­ten. Wer nicht zu Fuß die Ber­ge er­klim­men möch­te, weicht auf die zahl­rei­chen Gon­del­bah­nen aus.

Ge­leb­tes Brauch­tum

Mit Be­ginn der Som­mer­sai­son im Ju­ni be­rei­chern Alm-Fes­te, Kir­chen­ta­ge, Opern­auf­füh­run­gen im Frei­en, ein Film­fest, Märk­te und an­de­re Events das Ge­mein­de­le­ben. Mit dem Alm­ab­trieb im Sep­tem­ber en­det der Alm­som­mer.

Der Be­such des Hei­mat­mu­se­ums im Tri­er-Haus in­mit­ten ei­ner ein­zig­ar­ti­gen al­pi­nen Par­k­land­schaft emp­fiehlt sich auf je­den Fall! Die Zei­t­rei­se in die Ver­gan­gen­heit des ge­schichts­träch­ti­gen Or­tes St. An­ton of­fen­bart ein­zig­ar­ti­ge Fund­stü­cke und Do­ku­men­ta­tio­nen über Ski­lauf, den Bau der Tun­nel so­wie den Stra­ßen- und Ei­sen­bahn­bau.

Mo­der­ne Me­di­en so­wie in­ter­es­san­te Aus­stel­lungs­stü­cke, wie der „Dü­sen­ski“von Karl Schranz, maß­stabs­ge­treue Nach­bau­ten der Gon­del­bah­nen, Bil­der und Do­ku­men­te zu den Ski­pio­nie­ren Han­nes Schnei­der und Ru­dolf Gom­perz so­wie mo­der­ner Ski­hel­den, Se­quen­zen aus den be­rühm­ten Ski­fil­men der 1920er und 1930er und noch vie­les mehr gibt es zu ent­de­cken.

Eng­li­sche Zöll­ner, so er­fährt der Be­su­cher bei ei­nem ge­führ­ten Rund­gang, wa­ren et­wa 1890/95 die ers­ten Ski­fah­rer am Arl­berg. Die Ur­lau­ber, die um 1900 im­mer öf­ter nach St. An­ton ka­men, läu­te­ten den Wan­del von der Land­wirt­schaft zum Tou­ris­mus ein.

Mu­se­um

Täg­lich wäh­rend der Som­mer- bzw. Win­ter­sai­son ab 12 Uhr ge­öff­net; Be­such in Zwi­schen­zei­ten recht­zei­tig an­kün­di­gen. Au­dio­gui­des in Deutsch und Eng­lisch.

Ein­tritt: Er­wach­se­ne 4,- Eu­ro, Kin­der/Ju­gend­li­che 7-16 Jah­re 2 Eu­ro, Kin­der 0-6 Jah­re frei

www.mu­se­um-stan­ton.com

Das Re­stau­rant des Hau­ses Tri­er, wo Hol­ly­wood einst die Film­ka­me­ras für den Film „Pow­der Girl“(Ori­gi­nal­ti­tel: „Cha­let Girl“) aus­pack­te, er­füllt das his­to­ri­sche Haus mit Le­ben. Im Ka­min­zim­mer, im Jagd­zim­mer oder in der Bi­b­lio­thek be­kom­men Gäs­te Ku­li­na­rik auf höchs­tem Ni­veau ge­bo­ten. Das Team um Kü­chen­chef Ma­nu­el Hoff­mann in­ter­pre­tiert die klas­si­sche ös­ter­rei­chi­sche Kü­che auf viel­fäl­ti­ge Wei­se. Mu­se­um Re­stau­rant-Ca­fé: Ru­di-Matt-Weg 10, 6580 St. An­ton am Arl­berg, Tel. +43 5446 2475, in­fo@mu­se­um-re­stau­rant.at

Woh­nen und ent­span­nen

VALLUGA HO­TEL Der Valluga, mit sei­nen 2811 Me­tern der höchs­te Gip­fel im Arl­berg­ge­biet, stand Pa­te bei der Na­mens­ge­bung des Ho­tels. Am Na­men än­der­te sich auch nichts, als die neu­en Be­sit­zer, das schwe­di­sche Ho­te­lier-Ehe­paar Jo­han­na und Mi­ka­el Land­ström, das Ho­tel in der Win­ter­sai­son 2011/12 nach um­fang­rei­cher Mo­der­ni­sie­rung wie­der er­öff­ne­ten.

Ös­ter­rei­chi­sche sign ver­ein­te Jo­han­na Tra­di­ti­on Land­ström und zeit­ge­mä­ßes zu ei­nem mo­der­nen, De­ge­müt­li­chen Am­bi­en­te mit viel Lie­be für klei­ne und gro­ße De­tails. Al­pi­ne Ar­chi­tek­tur steckt in den Far­ben und Ma­te­ria­li­en: Holz aus al­ten Berg­hüt­ten, Flie­sen in Erd­tö­nen, Web­pelz für Ge­müt­lich­keit. In den 25 Zim­mern, öf­fent­li­chen Be­rei­chen und Ni­schen des klei­nen Ho­tels spürt der Gast die har­mo­ni­sche Ver­bin­dung zwi­schen In­te­ri­eur und Land­schaft. Das Ho­tel­am­bi­en­te ver­mit­telt Nä­he zum Gast, die von den Mit­ar­bei­tern mit­ge­tra­gen wird: Fach­lich qua­li­fi­zier­tes Per­so­nal aus ver­schie­de­nen Län­dern der Welt um­sorgt die in­ter­na­tio­na­le Kli­en­tel.

Stil­vol­le Ele­ganz im Spa: Flie­sen in Grau und Sil­ber re­flek­tie­ren im Schwimm­be­cken das ge­dämpf­te Licht und ver­mit­teln ein un­ge­wöhn­li­ches Raum­ge­fühl; Ru­he­zo­nen aus Edel­stahl­roh­ren im Schwimm­be­cken fun­gie­ren als Gestal­tungs­ele­ment, im Sau­na-Ru­he­raum ent­span­nen Gäs­te mit bes­ter Un­ter­stüt­zung für den Rü­cken auf Was­ser­bet­ten bei Ker­zen­schein und lei­ser Mu­sik. Be­lieb­tes Rück­zugs­ge­biet ist das Ka­min­zim­mer mit Bi­b­lio­thek.

Das Kü­chen­team brach­te das Kon­zept der Ho­tel­kü­che aus den spa­ni­schen Schwes­tern­ho­tels mit: leicht, me­di­ter­ran und mit ei­nem asia­ti­schen Touch. Auf koh­len­hy­drat­hal­ti­ge Bei­la­gen wird abends weit­ge­hend ver­zich­tet. Die Kü­che bie­tet viel Raum für Krea­ti­vi­tät: Ei­nen be­stimm­ten Tur­nus bei den Ge­rich­ten gibt es nicht. Je­den Abend wer­den die Ho­tel­gäs­te mit lie­be­voll de­ko­rier­ten Tel­lern und vor der Haupt­mahl­zeit mit ei­nem klei­nen le­cke­ren Gruß aus der Kü­che über­rascht.

Für ku­li­na­ri­schen Hö­hen­flü­ge ver­wen­den die Kö­che et­wa zur Hälf­te re­gio­na­le Pro­duk­te, wie Obst, Ge­mü­se und Fleisch. Lak­to­se­frei, glu­ten­frei, ve­ge­ta­risch – be­son­de­re Wün­sche des Gas­tes er­füllt das Kü­chen­team sehr ger­ne. Ei­ne zwei­te Por­ti­on ist in­klu­si­ve. In der Som­mer­sai­son be­schränkt sich die Kü­che auf Früh­stück und Abend­es­sen, ein Lunch­pa­ket wird auf An­fra­ge her­ge­rich­tet. Im Win­ter be­rei­tet das Ho­tel mit­tags Klei­nig­kei­ten zu, wie Sup­pen, Sa­la­te und Snacks. Das Re­stau­rant steht auch Nicht­ho­tel­gäs­ten of­fen, so­fern freie Ka­pa­zi­tä­ten da­für vor­han­den sind. Im Som­mer pro­fi­tie­ren die Gäs­te von be­son­de­ren Kon­di­tio­nen. Da die Nach­fra­ge in der Ski­sai­son grö­ßer ist, sind die Zim­mer­prei­se im Win­ter deut­lich hö­her.

VALLUGA HO­TEL Arl­berg­stras­se 79, 6580 St An­ton am Arl­berg, Ös­ter­reich Tel: +43 5446 3263 www.val­lug­aho­tel.at

Mo­bil im Ur­laub

Mit der St.-An­ton-App la­den mo­bi­le Nut­zer Live­bil­der, ak­tu­el­le Wind- und Wet­ter­da­ten, in­ter­ak­ti­ve Kar­ten, den Event­ka­len­der, ei­ne Un­ter­kunfts­su­che und vie­les mehr auf ihr Ge­rät. Das elek­tro­ni­sche St.-An­ton-Ma­ga­zin „eMa­ga­zin“zeigt die Viel­falt am Arl­berg mit Re­por­ta­gen, Vi­de­os und Fo­to­shows. St. An­ton prä­sen­tiert sich auch in den so­zia­len Netz­wer­ken Face­book, Twit­ter, Goog­le Plus, YouTube so­wie Ins­ta­gram, um Ur­laubs­gäs­te über kom­men­de Ver­an­stal­tun­gen und An­ge­bo­te ak­tu­ell zu in­for­mie­ren.

An­rei­se

In Ös­ter­reich herrscht auf Au­to­bah­nen und Schnell­stra­ßen Vi­g­net­ten­pflicht.

Über Trans­fers und An­rei­se in­for­miert die In­ter­net­sei­te www.stan­to­na­marl­berg.com/de/ser­vice/an­rei­se

Ge­prüf­te Berg­wan­der­füh­re­rin

He­le­ne Ste­vens, Haus Ape­ries, Gar­nen 38b, 74 Pett­neu am Arl­berg, Tel. 0043 664 4326058

Der Hirsch, das „Wap­pen­tier“des Hau­ses, be­geg­net den Gäs­ten in vie­len De­tails.

Lam­pen aus Sei­den­bän­dern, bun­te Kis­sen so­wie farb­lich ab­ge­stimm­te Klein­mö­bel und De­ko­ra­ti­ons­ele­men­te ver­lei­hen der Ein­rich­tung ei­ne „skan­di­na­vi­sche No­te“.

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