Mallor­ca im Herbst

Den Som­mer ver­län­gern

Tendency - - Editorial/Inhalt -

Wenn der gro­ße Tru­bel der Haupt­sai­son vor­über ist, wird es kei­nes­wegs still auf der Ba­lea­ren­in­sel Mal­lo­ca. Im Herbst lo­cken an­ge­neh­me Tem­pe­ra­tu­ren, die im No­vem­ber noch auf über zwan­zig Grad Cel­si­us an­stei­gen, Ak­tiv­ur­lau­ber und Er­ho­lungs­su­chen­de auf die „is­la bo­ni­ta“.

Der Re­gen nach den hei­ßen Som­mer­mo­na­ten lässt spä­tes­tens im Ok­to­ber die In­sel förm­lich auf­blü­hen und er­grü­nen, wäh­rend da­heim die Gär­ten all­mäh­lich win­ter­fest ge­macht wer­den und die trü­be­ren Ta­ge Sehn­sucht nach Som­mer auf­kom­men las­sen. Da­ge­gen hilft mit Si­cher­heit der strah­lend blaue Him­mel über der Son­nen­in­sel Mallor­ca mit ei­ner ex­tra Por­ti­on Son­nen­stun­den im Herbst.

„Mallor­ca ist fan­tas­tisch das gan­ze Jahr“, be­stä­tigt To­ni Gó­mez Cer­dá vom FOMENTO DEL TU­RIS­MO DE MALLOR­CA. Ob Rad­tou­ren, Ba­de­ver­gnü­gen, Wan­de­run­gen, Kul­tur­ge­nuss, Golf, Tennis, Spa­zier­gän­ge oder ein Bum­mel über die vie­len Märk­te – die war­men Ta­ge im Herbst ma­chen Lust auf viel­fäl­ti­ge Be­tä­ti­gun­gen im Frei­en, auch wenn der Wind manch­mal schon et­was stär­ker weht.

Als Schlecht-Wet­ter-Al­ter­na­ti­ve be­liebt ist der Auf­ent­halt in ei­nem Spa-Be­reich der noch ge­öff­ne­ten Ho­tels. Reich­lich Aus­flugs­zie­le gibt es auch bei trü­bem Him­mel. Um die In­sel zu ent­de­cken, brau­chen Ur­lau­ber nicht zwin­gend ein Au­to. Das Bus­netz auf Mallor­ca ist gut aus­ge­baut, so dass man die In­sel in je­de Rich­tung be­quem er­kun­den kann und da­bei Land und Leu­te ken­nen lernt.

Die Über­nach­tungs­prei­se lie­gen in der Nach­sai­son deut­lich un­ter de­nen im Som­mer. Lei­der schlie­ßen die meis­ten Ho­tels En­de Ok­to­ber, so dass Ur­lau­ber im Win­ter nicht mehr aus ei­nem gro­ßen Ho­tel­an­ge­bot wäh­len kön­nen.

An den Strän­den wer­den ab En­de Ok­to­ber die Lie­gen und Schir­me ab­ge­räumt und für die nächs­te Sai­son ein­ge­la­gert, Ba­de­meis­ter stel­len ih­ren Di­enst ein. Wer jetzt noch am Strand liegt, kann die Ru­he des Herbs­tes und das Ba­den im noch war­men Meer­was­ser ge­nie­ßen. Vor­sicht ge­bo­ten ist bei star­kem Wind oder Sturm, der die See ge­hö­rig auf­wühlt und ein­drucks­vol­le ho­he Wel­len her­vor­bringt. Doch auch ein­fach den Blick über das Meer schwei­fen las­sen fühlt sich gut an.

Nir­gend­wo lässt sich das In­sel­ge­fühl so haut­nah er­le­ben, wie auf ei­ner Fin­ca. Das „Son Mi­ran­da“mit Früh­stücks­ser­vice und in­di­vi­du­el­ler Be­treu­ung ist ge­nau das Rich­ti­ge für Gäs­te, „die nicht in der Mas­se un­ter­ge­hen wol­len“. Zum Frei­zeit­an­ge­bot des klei­nen Ho­tels ge­hö­ren Yo­ga, Show-Coo­king, Wein­wo­chen, Tanz­kur­se, Mas­sa­gen und Kos­me­tik.

Ge­führ­te Wan­de­run­gen des Ho­tels in die Berg­welt sind stets auch ein Aus­flug in das ur­sprüng­li­che Mallor­ca und ver­mit­teln ei­nen Ein­druck vom Le­ben der Ein­hei­mi­schen bei­spiels­wei­se auf ver­steckt lie­gen­den Bau­ern­hö­fen. Über Stock und St­ein, be­glei­tet von ei­ner wohl­tu­en­den Stil­le, führt so man­cher Weg zu ei­nem der ein­hei­mi­schen Re­stau­rants, wie dem SA TEULERA, wo Be­su­cher mal­lor­qui­ni­sche Kü­che in­mit­ten der Na­tur ge­nie­ßen. Auf Rad­grup­pen und de­ren spe­zi­el­le Be­dürf­nis­se ist man im SA TEULERA ein­ge­rich­tet und ser­viert auf Wunsch ein auf die Vor­lie­ben der Rad­fah­rer ab­ge­stimm­tes Me­nü.

Re­stau­rant SA TEULERA, www.sa­teu­le­ra.es, ge­öff­net von Mon­tag bis Sonn­tag von 10 bis 22 Uhr.

In Pal­mas ex­klu­si­vem Stadt­vier­tel Por­ti­xol mit sei­nem pit­to­res­ken Ha­fen fühlt man sich gleich hei­misch: Ge­müt­li­che Re­stau­rants und Ca­fés, klei­ne Strand­ab­schnit­te, ein atem­be­rau­ben­der Aus­blick auf die Bucht von Pal­ma und viel le­ben­di­ges Trei­ben auf der Pro­me­na­de las­sen Ur­laubs­stim­mung auf­kom­men. Hier über­rascht das gleich­na­mi­ge Ho­tel „Por­ti­xol“mit sei­nen 25 Zim­mern und ge­wis­sen Ex­tras, wie ei­nem Spa-Be­reich. Das an­spre­chen­de De­sign, ein Mix aus me­di­ter­ra­nem Flair und skan­di­na­vi­scher Leich­tig­keit, trägt wie das „Es­plén­di­do“in Sol­lér die Hand­schrift des schwe­di­schen Ho­tel­ehe­paars Jo­han­na und Mi­ka­el Land­ström.

Die Nä­he zum Flug­ha­fen, zur In­nen­stadt und zu den First-Class-Golf­plät­zen macht das „Por­ti­xol“zu ei­nem at­trak­ti­ven „Place to be“. Sein Re­stau­rant mit Ter­ras­se am Meer ist längst zu ei­nem an­ge­sag­ten Fein­schme­cker­treff der Re­gi­on avan­ciert. Zu Fuß auf der Pro­me­na­de am Meer, mit dem ho­tel­ei­ge­nen Rad oder per Bus sind Gäs­te in kur­zer Zeit mit­ten drin im Le­ben der In­sel­haupt­stadt.

Tennis-Freaks er­hal­ten be­son­de­re Kon­di­tio­nen für die Nut­zung der kom­plett er­neu­er­ten Ten­nis­an­la­ge „Pal­ma Sport & Tennis Club“im Zen­trum der Stadt, wo Ten­nis­le­gen­den zur Ein­wei­hung im Ok­to­ber 2015 ihr Kön­nen zeig­ten.

Ho­tel Por­ti­xol, www.por­ti­xol.com; ge­schlos­sen vom 10. bis 20. Ja­nu­ar

Fo­to: Dany­el An­dré

Wer doch lie­ber am Meer sei­nen Ur­laub ver­brin­gen möch­te, fin­det im von ho­hen Ber­gen um­schlos­se­nen Sól­ler ei­nen fas­zi­nie­ren­den Ort für Ak­ti­vi­tä­ten und Er­ho­lung. Vor al­lem in der Ne­ben­sai­son ist der Ba­de­ort im wild­ro­man­ti­schen Tra­m­un­ta­na-Ge­bir­ge Ziel vie­ler Wan­de­rer und Rad­tou­ris­ten. Dar­auf ein­ge­stellt sind Be­her­ber­gungs­be­trie­be, wie das Vin­ta­ge­ho­tel „Es­plén­di­do“mit ex­klu­si­ver La­ge am Meer. Das sü­ße Ur­laubs­le­ben fin­det hier nicht nur am Strand, son­dern auch auf den Son­nen­ter­ras­sen und Schat­ten­decks, in den blü­hen­den Gär­ten und an den Pools statt.

Fo­to: Dany­el Andre

mal­lor­qui­ni­sches Ge­richt mit Mee­res­früch­ten

Pud­ding mit Eis

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