Per­ma­nent Make-up

Tendency - - In Dieser Ausgabe -

Vie­le Frau­en wün­schen sich ein an­hal­tend strah­len­de­res Aus­se­hen. Was für die ei­nen pu­ren Lu­xus dar­stellt, gibt er­krank­ten Frau­en dank per­ma­nen­ten Au­gen­brau­en, Lip­pen­kon­tu­ren, Lip­pen­farb­auf­fül­lung, Pig­men­tie­rung an an­de­ren Kör­per­tei­len oder Lid­strich vi­el­leicht ein Stück Selbst­wert­ge­fühl zu­rück. Für ein gu­tes Er­geb­nis wen­det sich die vor­wie­gend weib­li­che Kli­en­tel an die Kos­me­ti­ke­rin ih­res Ver­trau­ens, die im Ide­al­fall über mehr­jäh­ri­ge Er­fah­run­gen mit Per­ma­nent Make-up ver­fügt.

Mit Na­del und Far­be

Das Pro­ze­de­re, wel­ches dem Tä­to­wie­ren ähn­lich ist, be­spricht die Fach­frau für Schön­heit de­tail­liert mit ih­ren Kun­din­nen. Ei­ne er­fah­re­ne Kos­me­ti­ke­rin be­rück­sich­tigt nicht nur die Vor­stel­lun­gen der Kund­schaft, son­dern be­rät, wägt das Für und Wi­der so man­cher Wün­sche ab, schlägt pas­sen­de Farb­tö­ne aus ei­ner gro­ßen Aus­wahl an Farb­nu­an­cen vor und ar­bei­tet in­di­vi­du­ell je nach Typ, Ge­sichts­form und an­de­ren Merk­ma­len.

Am häu­figs­ten nach­ge­fragt wird noch im­mer der Lid­strich in ver­schie­dens­ten Gestal­tungs­va­ri­an­ten, wie ei­ne de­zen­te Wim­pern­kranz­be­to­nung, ein dop­pel­ter Lid­strich oder ein mo­del­lier­ter Eye­liner. Ge­üb­te Kos­me­ti­ke­rin­nen ar­bei­ten oh­ne Vor­zeich­nen und be­kom­men trotz­dem ein per­fek­tes Er­geb­nis hin.

Wer schön sein will …

Oh­ne Schmer­zen geht es trotz Lo­kala­n­äs­the­sie (Sal­be, Gel o. ä.) und ganz viel Mut lei­der nicht. Doch nicht je­de Frau emp­fin­det die Schmer­zen glei­cher­ma­ßen stark. Im Ge­gen­satz zum Tä­to­wie­ren wer­den die Na­deln nicht so tief in die Haut ge­sto­chen; nur die obers­te Haut­schicht wird be­ar­bei­tet. Den­noch soll­ten schön­heits­be­wuss­te Kun­din­nen be­ach­ten, dass die un­ter die Haut ge­spritz­te Far­be all­er­gi­sche Re­ak­tio­nen aus­lö­sen kann.

Nach der Be­hand­lung wer­den die be­han­del­ten Haut­par­ti­en ge­kühlt, um ei­ne Schwel­lung schnel­ler ver­schwin­den zu las­sen. Stellt ei­ne Kun­din nach Ab­klin­gen der Rö­tun­gen Un­re­gel­mä­ßig­kei­ten fest, wie klei­ne Par­ti­en mit feh­len­den Farb­pig­men­ten, soll­te sie um Nach­bes­se­rung bit­ten. Ein se­ri­ös ar­bei­ten­des Stu­dio ga­ran­tiert für das Make-up et­wa ein Jahr und bie­tet oft­mals selbst ei­ne kos­ten­lo­se Nach­pig­men­tie­rung in­ner­halb der ers­ten Mo­na­te nach der Be­hand­lung an.

Nie wie­der nach­schmin­ken?

Da der mensch­li­che Kör­per die Far­be mit der Zeit ver­stoff­wech­selt, hält die Pig­men­tie­rung nur we­ni­ge Jah­re. Wie vie­le, hängt von in­di­vi­du­el­len und äu­ßer­li­chen Fak­to­ren ab, wie der Son­nen­ein­strah­lung. Bei ei­nem per­ma­nen­ten Lid­strich emp­fiehlt sich für ei­nen lang an­hal­ten­den Ef­fekt das häu­fi­ge Tra­gen ei­ner Son­nen­bril­le. In der Re­gel hält Per­ma­nent Make-up drei bis fünf Jah­re.

Kos­ten

Die Prei­se für per­ma­nen­tes Make-up schwan­ken stark. Für den obe­ren Lid­strich muss Frau bei­spiels­wei­se mit ei­nem Be­trag ab ca. 200 Eu­ro rech­nen.

Areo­la-Pig­men­tie­rung, Fo­to: Swiss Co­lor

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