11 Fil­ter­kaf­fee­ma­schi­nen im Test

Testjahrbuch - - INHALT - VON JAN STOLL

So sehr sich die Her­stel­ler von Es­pres­so­ma­schi­nen oder Kaf­fee­voll­au­to­ma­ten auch an­stren­gen, so sto­isch blei­ben die meis­ten Kaf­fee­trin­ker in deut­schen Lan­den doch bei ih­rem Fa­vo­ri­ten: dem Fil­ter­kaf­fee. Grün­de hier­für gibt es ei­ni­ge.

So sehr sich die Her­stel­ler von Es­pres­so­ma­schi­nen oder Kaf­fee­voll­au­to­ma­ten auch an­stren­gen, so sto­isch blei­ben die meis­ten Kaf­fee­trin­ker in deut­schen Lan­den doch bei ih­rem Fa­vo­ri­ten: dem Fil­ter­kaf­fee. Grün­de hier­für gibt es ei­ni­ge.

Man könn­te mei­nen, dass das ge­müt­li­che Brü­hen ganz oh­ne Was­se­ro­der Zeit­druck in der hek­ti­schen Zeit von Heu­te aus der Mo­de kä­me, doch so ist es wahr­haf­tig nicht. Au­ßer­dem gibt es mitt­ler­wei­le ei­ne ho­he Leis­tungs­fä­hig­keit und zahl­rei­che Kom­fort­aus­stat­tungs­ele­men­te so preis­wert wie nie zu­vor, da darf sich der In­ter­es­sent auf kraft­vol­le und nut­zer­freund­li­che Ge­rä­te freu­en... oder nicht?

Nicht ganz heiß

Be­son­ders wer­be­träch­tig ist heu­te nicht mehr die An­ga­be der Ma­xi­mal­leis­tung oder ei­nes be­son­ders gro­ßes Vo­lu­mens der Kaf­fee­kan­ne, son­dern die An­ga­be der Brüh­tem­pe­ra­tur, vor al­lem na­tür­lich dann, wenn sie ei­ne sehr ho­he ist. Nur bei der op­ti­ma­len Brüh­tem­pe­ra­tur lö­sen sich ei­ner­seits die ge­wünsch­ten Aro­men, oh­ne hier­bei aber an­de­rer­seits säu­er­li­che Ne­ben­ge­schmä­cker oder zu vie­le Bit­ter­stof­fe in den fer­ti­gen Kaf­fee ein­zu­tra­gen. Zu ein­hun­dert Pro­zent kann hier al­ler­dings kein Test­kan­di­dat über­zeu­gen, nur zwei Mo­del­le (KF 3300 und KF 3700 von AEG) kön­nen die 90-Grad-Gren­ze über­schrei­ten, die meis­ten Test­kan­di­da­ten aber ver­blei­ben meh­re­re Grad un­ter dem Soll­wert. Von tech­no­lo­gi­scher Sei­te hat dies meh­re­re Grün­de, ei­ner­seits liegt es am Durch­lauf­er­hit­zer-Sys­tem, wo­bei das Hei­z­ele­ment un­ten im Ge­rät ver­or­tet ist und sich das Was­ser – bis es oben auf das Kaf­fee­pul­ver ge­lan­gen kann – eben doch et­was ab­kühlt, an­de­rer­seits ist es phy­si­ka­lisch eben auch un­mög­lich, dass der al­ler­ers­te Kaf­fee­trop­fen, der dann in die Kan­ne ge­langt, schon ein hei­ßer ist. Das Kaf­fee­pul­ver muss erst ein­mal durch das Brüh­was­ser er­wärmt und durch­tränkt wer­den, aro­ma-tech­nisch ist das na­tür­lich sub­op­ti­mal, aber eben auch ty­pisch für die Fil­ter­kaf­fee­ma­schi­nen. Ne­ben den Kaf­fee­pul­ver­men­ge und der Um­ge­bungs­tem­pe­ra­tur kommt schließ­lich noch ein ganz wich­ti­ger Punkt, der den Kaf­fee­ge­nuss be­ein­flusst: der Kaf­fee an sich. Oh­ne gu­tes Kaf­fee­pul­ver gibt es kei­nen gu­ten Kaf­fee, da nüt­zen dann auch 96 °C bei der Brüh­tem­pe­ra­tur nichts. Über­be­wer­ten soll­te man die Brüh­tem­pe­ra­tur da­her nicht, sie ist al­ler­dings eben auch nicht un­wich­tig.

Dies gilt auch für die Kaf­fee­tem­pe­ra­tur, die beim all­täg­li­chen Trin­ken oder eben auch beim De­gus­tie­ren im La­bor bei 55 °C liegt – „hei­ßer“soll der Kaf­fee den­noch in der Kan­ne ver­wei­len, denn schließ­lich kühlt er sich beim Kon­takt mit Kaf­fee­tas­se und/oder Milch ja teils deut­lich ab. Der Kaf­fee muss al­so ge­wis­se Re­ser­ven auf­wei­sen, wenn er in der Kan­ne ist, und dies ge­lang al­len Test­kan­di­da­ten gut, der Gra­na­da Ros­sa von Klar­stein so­gar sehr gut. Sie er­reich­te die fast per­fek­te Tem­pe­ra­tur von 84°C, aber auch das „schlech­tes­te“Er­geb­nis der KF-40002 gibt kei­nen An­lass zur Sor­ge, hier lag die Tem­pe­ra­tur noch bei gu­ten 74 °C. Auch bei der ein­zi­gen Fil­ter­kaf­fee­ma­schi­ne mit Ther­mo­kan­ne, der Gastro­back 42720, lag die Tem­pe­ra­tur mit 79°C noch im tief­grü­nen Be­reich, das ist da­her be­son­ders her­vor­zu­he­ben, da ei­ne dop­pel­wan­di­ge Edel­stahl­kan­ne den Kaf­fee ja stär­ker ab­kühlt als ei­ne ty­pi­sche, doch eher dünn­wan­di­ge Glas­kan­ne es tut. Na­tür­lich spielt auch die rei­ne Zu­be­rei­tungs­zeit ei­ne Rol­le für die Kaf­fee­tem­pe­ra­tur, dass die Er­geb­nis­se in dieser Teil­no­te je­doch nicht son­der­lich weit aus­ein­an­der lie­gen, hat ei­nen sim­plen Grund: Die Test­kan­di­da­ten lie­gen auf der­sel­ben tech­no­lo­gi­schen Ebe­ne. So ver­wun­dert es nicht, dass die Zu­be­rei­tungs­zeit fast durch­weg in ei­nen ein­mi­nü­ti­gen Zeit­fens­ter liegt, zwi­schen AEG (6,5 Mi­nu­ten) und CA­SO (7,5 Mi­nu­ten) lie­gen so­mit wahr­lich kei­ne Wel­ten. Nutzt man ge­ge­be­nen­falls vor­han­de­ne In­di­vi­dua­li­sie­rungs­mög­lich­kei­ten (Kaf­fee­stär­ke-Ein­stel­lung), kann sich die Zu­be­rei­tungs­dau­er na­tür­lich noch ver­län­gern. Hoch­ge­schwin­dig­keits­ge­rä­te sind die Fil­ter­kaf­fee­ma­schi­nen al­so nicht, lang­sam ge­hen sie al­ler­dings auch nicht zu Wer­ke.

Dies gilt auch für die Mo­del­le mit in­te­grier­tem Mahl­werk, wo­bei die­se un­term Strich na­tür­lich lang­sa­mer ar­bei­ten, da das Kaf­fee­mah­len als zu­sätz­li­cher Ar­beits­schritt noch ein­be­rech­net wer­den muss, zwi­schen 30 Se­kun­den (Gastro­back 42720) und 50 Se­kun­den (TKG CCG 1001 KTO) dau­ert der Mahl­vor­gang beim Stan­dard-Test, hängt in der Pra­xis aber na­tür­lich von Mahl­grad so­wie Boh­nen­men­ge ab. Der Mahl­vor­gang kann al­so län­ger als ei­ne Mi­nu­te aus­fal­len und wäh­rend dieser Zeit sind die drei Test­kan­di­da­ten in die­sem Test­feld nicht wirk­lich als „de­zent“zu be­zeich­nen. Zwi­schen 78 (Gastro­back) und 85dB(A) (NC-3663 von Ro­sen­stein & Söh­ne) wa­ren auf ei­ne Dis­tanz von 50 Zen­ti­me­tern zur Ge­häu­se­vor­der­sei­te zu mes­sen – wäh­rend

des Mahl­vor­gangs ist der An­wen­der ja aber nicht ge­zwun­gen, am Ge­rät zu ver­wei­len, und die­se Frei­heit soll­te er auch nut­zen.

Gar nicht kalt

Man kann über den Aro­ma­ver­lust beim Warm­hal­ten des Kaf­fees vor­treff­lich phi­lo­so­phie­ren, schließ­lich ge­hen Oxi­da­ti­ons­pro­zes­se ja stets von­stat­ten und das Aro­ma, wel­ches aus der Kan­ne strömt, zeigt ja deut­lich auf, dass der hei­ße Kaf­fee ei­ne ge­wis­se Men­ge an Aro­ma ver­liert. Ei­ne Warm­hal­te­funk­ti­on ist aber trotz­dem ganz prak­tisch, vor al­lem am ge­müt­li­chen Früh­stücks­tisch oder na­tür­lich im Bü­ro. Ziel der Warm­hal­te­funk­ti­on ist es, den Kaf­fee mög­lichst bei der Tem­pe­ra­tur zu hal­ten, die dieser auf­weist, wenn der Brüh­vor­gang ab­ge­schlos­sen ist – und just dies schaf­fen De­sign Cof­fee Aro­ma Plus von Gastro­back und die Gra­na­da Ros­sa am bes­ten. Bei­de Test­kan­di­da­ten las­sen den Kaf­fee nur um ein bzw. 1,5 zwei Grad ab­küh­len, ver­ant­wort­lich für die­se sehr gu­ten Wer­te ist ein sen­si­bles Ther­mo­stat, wel­ches die Warm­hal­te­plat­te wohl­do­siert mit Ener­gie ver­sorgt. Gänz­lich pas­siv, al­so oh­ne wei­te­re Ener­gie­zu­fuhr, er­folgt das Warm­hal­ten beim Mo­dell 42720 von Gastro­back, die Iso­lier­kan­ne lässt ein­fach qua­si kei­ner­lei Hit­ze her­aus und lässt den Kaf­fee nur zwei Grad ab­küh­len. Spült man die Ther­mo­kan­ne vor­her noch – auf Her­stel­ler­emp­feh­lung in ei­ner vor­bild­li­chen Be­die­nungs­an­lei­tung – mit hei­ßem Was­ser aus, ver­rin­gert sich der Tem­pe­ra­tur­ver­lust auf die Hälf­te. Die meis­ten Test­kan­di­da­ten sor­gen für ei­nen Tem­pe­ra­tur­ver­lust bin­nen 30 Mi­nu­ten um 3 bis 5 Grad, auch hier gibt es al­so nichts son­der­lich Ne­ga­ti­ves zu sa­gen, al­lein No­vea C4 und NX3789 er­hit­zen den Kaf­fee wäh­rend des Warm­hal­te­vor­gangs noch et­was, ge­nau­er ge­sagt um 2,5 bzw. 3,5 Grad, was schwe­rer wiegt als ein ganz leich­tes Ab­küh­len. Das Er­hit­zen sorgt für ei­nen stär­ke­ren Aro­ma­ver­lust, ist zu­dem auch en­er­gie­tech­nisch we­nig sinn­voll, denn hier wer­den schließ­lich ei­ni­ge Watt­stun­den gänz­lich um­sonst ver­braucht.

Ei­ne paar Watt­stun­den

Die C4 kom­pen­siert den hö­he­ren Ener­gie­be­darf aber durch ein ef­fi­zi­en­tes Ge­samt­sys­tem, vor al­lem der Stand­by­Mo­dus sei hier ge­lobt, trotz Dis­play (und nicht ge­ra­de ein klei­nes oder gar leucht­schwa­ches) liegt dieser nur bei 0,2 Watt. Ge­ne­rell – dies lässt sich mit Nach­druck sa­gen und das wird durch die Teil­no­ten ja auch sehr deut­lich – sind die Un­ter­schie­de beim Ener­gie­ver­brauch er­freu­lich ge­ring. Die bes­ten Er­geb­nis­se er­zie­len hier­bei der Kaf­fee­au­to­mat Com­pact von Unold und die mia­tec MT-KF-40002 von MIA/Pro­do­mus, zwei ganz klas­si­sche und sehr simp­le Test­kan­di­da­ten, al­ler­dings auch zwei Fil­ter­kaf­fee­ma­schi­nen, die bei ih­rer je­wei­li­gen Ma­xi­mal­leis­tung kaum wei­ter ent­fernt lie­gen könn­ten. Wäh­rend der Kaf­fee­au­to­mat Com­pact auf ei­ne ge­ra­de­zu bra­chia­le Leis­tung setzt (1 100 Watt), geht der klei­ne Test­kan­di­dat von MIA nur mit ma­xi­mal 680 Watt zu Wer­ke, beim Ener­gie­ver­brauch wirkt sich dies aber nicht ne­ga­tiv aus. Der Best­wert über al­le Te­st­rei­hen hin­weg von nur 99 Watt­stun­den spricht ei­ne ein­deu­ti­ge Spra­che, die MT-KF-40002 ist im Qu­er­ver­gleich so­mit so­gar spar­sa­mer als ein mo­der­ner Was­ser­ko­cher.

Ein paar Schal­ter

Spar­sam ge­hen die meis­ten Test­kan­di­da­ten in Sa­chen Aus­stat­tung um: Ein Be­triebs­schal­ter, ein Por­tio­nier­löf­fel und hier und da mal ein Dau­er­fil­ter – ganz sim­pel, zu­dem preis­lich at­trak­tiv kann man dies nen­nen. Ne­ga­tiv wirkt sich dies nicht auf die Funk­ti­on aus, das be­weist der Test­sie­ger KF 3700 von AEG oder auch der Preis/Leis­tungs­sie­ger von Unold. Wenn der An­wen­der aber mehr Op­tio­nen möch­te, vor al­lem na­tür­lich ei­nen Ti­mer, kann er zu Gastro­back, CA­SO und Ro­sen­stein & Söh­ne grei­fen, die Pro­gram­mie­rung ge­stal­tet sich je­weils denk­bar ein­fach. Dies lässt sich prin­zi­pi­ell auch über die Rei­ni­gung der Ge­rä­te sa­gen, denn her­aus­nehm­ba­re Fil­ter-Ein­sät­ze und ab­nehm­ba­re Schwenk­fil­ter ge­hö­ren heu­te zum gu­ten Ton, ein Tropf­stopp so­wie­so. Hier al­ler­dings – ob­wohl die Tech­no­lo­gie ei­ne sehr simp­le ist – fal­len die Un­ter­schie­de er­staun­lich groß aus. Noch im­mer sind nicht durch­weg ver­gleichs­wei­se star­ke Fe­dern ver­baut, die für ei­nen si­che­ren und schnel­len Fil­ter­ein­satz-Ver­schluss sor­gen (am bes­ten bei den bei­den Gastro­backMo­del­len), son­dern es sind noch im­mer Fe­dern zu fin­den, wel­che viel Spiel in der Z-Ach­se auf­wei­sen und eher weich ge­s­tal-

tet sind (z.B. bei Klar­stein, MIA und Unold), was dann da­für sorgt, das qua­si im­mer ein Trop­fen auf die Heiz­plat­te fällt. Es gilt stets, die Kaf­fee­kan­ne ge­ra­de und lang­sam her­aus­zu­zie­hen und auch ab­zu­war­ten, bis qua­si der letz­te Trop­fen durch den Fil­ter floss.

Er­freu­li­cher zeigt sich hin­ge­gen das Bild bei den Kan­nen­aus­güs­sen, hier kön­nen mitt­ler­wei­le fast al­le Kan­nen auch tropf­frei aus­gie­ßen, so­lan­ge man die Kan­ne ge­ra­de hält und vor­sich­tig aus­gießt. Die bes­te Aus­guss­geo­me­trie ge­lang CA­SO bei der C4, aber auch die „simp­le, klas­si­sche“Kan­nen- bzw. Aus­guss­form ei­ner Gra­na­da Ros­sa oder NX-3789 funk­tio­niert op­ti­mal.

Die Rei­ni­gung bei den Mo­del­len mit Mahl­werk ge­stal­tet sich na­tür­lich et­was, ei­ne grund­le­gend gu­te Mo­du­la­ri­tät ist zwar ge­ge­ben, doch nur bei der 42720 von Gastro­back kann man auch das Mahl­werk be­quem rei­ni­gen, es ist näm­lich sehr ein­fach zu öff­nen. Das be­son­de­re Brüh­sys­tem dieser Kaf­fee­ma­schi­ne birgt aber ein klei­nes Pro­blem: Nur wenn der Fil­ter­ein­satz muss kom­plett tro­cken ist, kann die Ma­schi­ne be­trie­ben wer­den, doch lässt sich sich der klei­ne Kaf­feeWas­ser­fluss-Gang nicht oh­ne wei­te­res trock­nen. Die 42720 stoppt au­to­ma­tisch den Be­trieb, wenn es zu ei­ner Kaf­fee­pul­ver­ver­stop­fung in die­sem Gang kommt – mit ei­nem klei­nen Trick lässt sich das Pro­blem al­ler­dings be­he­ben: Man neh­me ei­ne Ecke ei­nes Ge­schirr­tuchs, trei­be es durch den Gang, ähn­lich ei­ner Fla­schen­bürs­te reibt man den Gang dann tro­cken. War­um Gastro­back den Fil­ter­ein­satz so ge­stal­tet hat, zeigt sich bei der Ana­ly­se der Brüh­was­ser­aus­tritts­lö­cher: Es han­delt sich hier­bei um strah­len­för­mig aus­ge­rich­te­te Aus­lass­rit­zen, die für ei­ne per­fek­te Brüh­was­ser­ver­tei­lung über dem Korb­fil­ter sor­gen – das schlägt sich sehr po­si­tiv auf den Sen­so­rik­test nie­der, denn die 42720 er­zeugt über al­le Test­kan­di­da­ten hin­weg den bes­ten Kaf­fee. Frei von Ne­ben­ge­schmä­ckern und dank der ho­hen Brüh­tem­pe­ra­tur ge­halt­voll, aber nicht bit­ter fällt der Kaf­fee aus und dies un­ab­hän­gig da­von, dass frisch ge­mah­le­ner Kaf­fee an sich na­tür­lich die bes­se­re Ba­sis ist. Mit 51 von 60 Sen­so­rik-Punk­ten ge­lingt der 42720 ein wirk­lich gu­tes Er­geb­nis, die Fil­ter­kaf­fee­ge­nie­ßer wer­den sich aber auch über die zahl­rei­chen An­pas­sungs­mög­lich­kei­ten dieser Ma­schi­ne freu­en, vom Mahl­grad bis zur Kaf­fee­stär­ke und al­les tas­sen­ge­nau lässt sich hier ein­stel­len. Der Kauf­preis des neu­en Top-Mo­dells von Gastro­back liegt al­ler­dings auch dem­ent­spre­chend in ei­ner Re­gi­on, in die kein an­de­rer Test­kan­di­dat auch nur an­nä­hernd vor­dringt.

Die fol­gen­den Ta­bel­len­sei­ten zei­gen die je­wei­li­gen Stär­ken und Schwä­chen der Test­ge­rä­te auf, für wirk­lich je­den Geld­beu­tel ist das pas­sen­de Ge­rät zu fin­den und auch in Sa­chen De­sign so­wie Aus­stat­tung gibt es mehr als nur ei­nen ver­lo­cken­den Test­kan­di­da­ten.

(1) Heiß, hei­ßer, Klar­stein: Die op­tisch auf­fäl­li­ge Gra­na­da Ros­sa glänzt durch ei­ne qua­si per­fek­te Kaf­fee­tem­pe­ra­tur

(2) Tropft und kle­ckert nicht, lässt sich zu­dem ex­zel­lent do­sie­ren: Die Kan­ne samt Aus­guss der CA­SO No­vea C4 er­hielt durch­weg Best­no­ten von den Pro­ban­den

(3) Die Mes­sung von Brüh- und Brüh­was­ser­tem­pe­ra­tur ge­hö­ren zum Pflicht­pro­gramm, die KF 3300 zeigt sich hier von ei­ner sehr gu­ten Sei­te

(4) Ei­ne per­fek­te Brüh­was­ser­ver­tei­lung in der 42720 wird durch den be­son­de­ren Fil­ter­ein­satz­de­ckel er­reicht

(5) Doch auch die NX3789 weiß zu über­zeu­gen, die Flä­chig­keit ist na­tür­lich ge­rin­ger, mit ei­ner Mit­ten-Ten­denz ver­se­hen, trotz­dem noch gut und viel bes­ser als ein zen­tra­ler Aus­lass (6) Das Schlag­mahl­werk der NC-3663 ist un­ter den ge­mah­le­nen Boh­nen kaum zu er­ken­nen, die Mahl­qua­li­tät ist nicht so hoch wie die der Ke­gel­mahl­wer­ke

(7) Sitzt per­fekt und stoppt die Trop­fen zu­ver­läs­sig: Der Tropf­stopp bei der NX-3789 von Ro­sen­stein & Söh­ne

(8) Bei CA­SO und TKG gibt es Was­ser­fil­ter­ein­sät­ze, die klei­nen Beu­tel ent­hal­ten Ak­tiv­koh­le, die ge­schmacks­neu­tral Schwe­be­teil­chen aus dem Was­ser fil­tert

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