Spahn: SPD-Chefs wie Jo­ghurt

1300 Gäs­te in der Fest­hal­le Apolda

Thüringer Allgemeine (Bad Langensalza) - - Thüringen - Von Fa­bi­an Klaus

Apolda. Die Mi­ke-Mohring-Fest­spie­le be­gin­nen so, wie sich das der CDULan­des­vor­sit­zen­de wohl vor­stellt. Als er von der CDU-Land­rats­kan­di­da­tin für das Wei­ma­rer Land, Chris­tia­ne Schmidt-Ro­se, an­ge­kün­digt wird, bran­det un­bän­di­ger Ju­bel auf. Am Po­li­ti­schen Ascher­mitt­woch ist die Fest­hal­le in der Ver­eins­braue­rei Apolda mit 1300 Gäs­ten wie im­mer aus­ver­kauft.

Mohring, der sich mit dem Staats­se­kre­tär Jens Spahn beim Bun­des­mi­nis­ter für Fi­nan­zen pro­mi­nen­ten Be­such ein­ge­la­den hat­te, ist auf Atta­cke pro­gram­miert. Den Thü­rin­ger Jus­tiz­mi­nis­ter Die­ter Lau­in­ger (Grü­ne) be­schreibt er dann un­ter Ju­bel sei­ner Ge­treu­en als „Schul­ab­schluss­prü­fungs­schwän­zer-Mi­nis­ter“, der lie­ber au­ßer­halb von Thü­rin­gen Wind­rä­der auf­stel­len statt ein Mi­nis­te­ri­um füh­ren soll­te.

Jens Spahn steht Mohring nicht nach und schaut er­wart­bar auf die Si­tua­ti­on bei der SPD. Das Halt­bar­keits­da­tum der Vor­sit­zen­den die­ser Par­tei sei kür­zer, als bei je­dem Jo­ghurt. Zur Gro­ßen Ko­ali­ti­on sagt er: „Wenn es die gibt oh­ne Im­pul­se, oh­ne Un­ter­scheid­bar­keit, oh­ne Pro­fil, dann ver­liert man von Wahl zu Wahl und dann ent­schei­den ir­gend­wann die Fal­schen dar­über, wel­che Re­gie­rung ge­bil­det wird. Des­halb müs­sen wir jetzt das Rich­ti­ge aus die­ser Gro­ßen Ko­ali­ti­on ma­chen.“

Jens Spahn bei sei­ner Re­de in Apolda. Foto: F. Klaus

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