Zur Per­son

Thüringer Allgemeine (Erfurt) - - Politik -

le­ben und ver­su­chen, sie zu gestal­ten. Wir kön­nen nicht den Gang der Ge­schich­te auf­hal­ten. Al­le müs­sen sich da­mit aus­ein­an­der­set­zen, dass der Is­lam ein Teil un­se­res Lan­des ge­wor­den ist.

Be­deu­tet kon­kret?

Die Mus­li­me müs­sen sich klar­ma­chen, dass sie in ei­nem Land le­ben, das nicht von mus­li­mi­schen Tra­di­tio­nen ge­prägt ist. Und der Rest der Be­völ­ke­rung muss ak­zep­tie­ren, dass es in Deutsch­land ei­nen wach­sen­den a Seit 1972 ist Wolf­gang Schäu­b­le schon Mit­glied des Deut­schen Bun­des­tags. Un­ter Hel­mut Kohl wur­de er Kanz­ler­amts­mi­nis­ter, be­vor er 1989 ins In­nen­res­sort wech­sel­te. 2005 über­nahm er die­ses

Amt er­neut. Zu­letzt führ­te Schäu­b­le das Fi­nanz­mi­nis­te­ri­um. An­teil von Mus­li­men gibt. Wir brau­chen ge­sell­schaft­li­chen Zu­sam­men­halt und Re­geln, die auf den Wer­ten des Grund­ge­set­zes be­ru­hen. Es geht um fried­li­ches Mit­ein­an­der und das Re­spek­tie­ren von Un­ter­schie­den. Das ist ei­ne rie­si­ge Gestal­tungs­auf­ga­be. Ei­ne frei­heit­li­che Ge­sell­schaft bleibt nur sta­bil, wenn sie ein hin­rei­chen­des Maß an Zu­ge­hö­rig­keit und Ver­traut­heit ver­mit­telt.

Was ist mit Mus­li­men, die ih­re Re­li­gi­on über das Grund­ge­setz

Zwei­ter Mann im Staat: Bun­des­tags­prä­si­dent Wolf­gang Schäu­b­le (, CDU), im Hin­ter­grund der Plenar­saal. Fo­to: Re­to Klar

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