Fuß­ball-WM lullt die Bür­ger ein

Gren­zen beim Schu­les­sen

Thüringer Allgemeine (Erfurt) - - Leserseite -

Zu „Das Schnit­zel ver­schwin­det vom Tel­ler“vom 4. Ju­ni:

Ich ha­be an ei­ner Schu­le ge­ar­bei­tet und kann mir ein Ur­teil er­lau­ben. Wenn das Schnit­zel fehlt, dann möch­te ich dar­auf hin­wei­sen, dass es dann eben zu Hau­se Schnit­zel gibt.

We­ni­ger Fleisch ist durch­aus sinn­voll, wenn man von ei­ner ge­sun­den Er­näh­rung spricht.

El­tern (nicht al­le) wol­len im­mer we­ni­ger Es­sen­geld be­zah­len. Ich er­leb­te, wie Kin­der mit­tags ein be­leg­tes Brot aus­pack­ten, da­bei war nicht mal Obst oder Ge­mü­se da­bei.

Es gibt Schu­les­sen an un­se­ren Schu­len und das ist gut so. Dass man an der Qua­li­täts­schrau­be dre­hen kann, ist klar, aber bei im­mer we­ni­ger Fi­nan­zen bzw. Zu­schüs­sen sind Schu­les­sen­an­bie­tern Gren­zen ge­setzt.

Schu­le kann nicht al­les. Kin­der ha­ben auch ein El­tern­haus.

Mar­ti­na Fas­ke, Er­furt Ich ver­mu­te, die Bun­des­re­gie­rung hoff­te auf den Be­ginn der Fuß­ball-WM. Es ist doch ei­ne er­heb­li­che An­zahl von Bun­des­bür­gern, die sich von die­ser WM der Mil­lio­nä­re ein­lul­len lässt. So­mit hat die Po­li­tik Ver­schnauf­pau­se,

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