Blu­ten­der Held gab Blu­me den Na­men

Thüringer Allgemeine (Mühlhausen) - - Mühlhäuser Allgemeine -

▶ Ado­nis, was für ein Na­me für ein ein­fa­ches Hah­nen­fuß­ge­wächs! Gleich vier Ar­ten dür­fen sich mit die­sem klang­vol­len Na­men schmü­cken.

▶ Die Be­zeich­nung wur­de im 17. Jahr­hun­dert vom Schwei­zer Bo­ta­ni­ker Cas­par Bau­hin ein­ge­führt, der da­mit die grie­chi­sche My­tho­lo­gie zi­tier­te, wo­nach die Lie­bes­göt­tin Aphro­di­te das Blut ih­res töd­lich ver­wun­de­ten Ge­lieb­ten in blü­hen­de Ado­nis­rös­chen ver­wan­del­te – in die tief­ro­ten Va­ri­an­te der Herb­sta­do­nis­rös­chen im Mit­tel­meer­raum.

▶ Der un­be­schreib­lich schö­ne Ado­nis galt den Grie­chen in an­ti­ker Zeit als Gott der Ve­ge­ta­ti­on. Er gilt auch für un­se­re hei­mi­schen Früh­lings-ado­nis­rös­chen, die aber gold­gelb strah­len.

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