Auch Fahr­zeug­hal­ter müs­sen un­ter Um­stän­den zah­len

Thüringer Allgemeine (Sömmerda) - - Ratgeber -

Falsch­par­ken auf dem Su­per­markt­ge­län­de ist auch für den Hal­ter des Au­tos ris­kant. Wird es ab­ge­schleppt, ist er dran – auch wenn er selbst nicht ge­fah­ren ist. „Über­lässt der Hal­ter ei­ner an­de­ren Per­son sein Fahr­zeug, ist er als so­ge­nann­ter Zu­stands­stö­rer ver­ant­wort­lich, wenn das Fahr­zeug un­be­rech­tigt auf pri­va­tem Grund ab­ge­stellt wird“, er­läu­tert Rechts­an­walt Andre­as Reiff. Geht es „nur“um ein Kn­öll­chen, kommt der Hal­ter ums Zah­len meist her­um. Reiff: „Der Fah­rer ist der Ver­trags­part­ner des pri­va­ten Park­platz-Be­trei­bers. Bei ei­nem Ge­richts­ver­fah­ren kann es un­ter Um­stän­den aber sein, dass der Hal­ter dar­le­gen muss, wes­halb er selbst nicht der Fah­rer war.“(shp)

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