Mar­ga­re­te Schwart­ze aus Söm­mer­da fei­er­te ges­tern ih­ren 100. Ge­burts­tag

Thüringer Allgemeine (Sömmerda) - - Sömmerdaer Allgemeine - Von Ilo­na Stark

Söm­mer­da. „Es geht mir noch gut, das ist die Haupt­sa­che“, sagt Mar­ga­re­te Schwart­ze. Die Söm­mer­dae­rin fei­er­te ges­tern ih­ren 100. Ge­burts­tag. Da­zu ka­men ne­ben den Ver­wand­ten auch Land­rat Ha­rald Hen­ning, Bür­ger­meis­ter Ralf Hau­boldt und der Kreis­vor­sit­zen­de des So­zi­al­ver­bands VdK, Ull­rich Braun.

Ei­ne Toch­ter, zwei En­kel und drei Uren­kel hat Mar­ga­re­te Schwart­ze. Zwar lässt ih­re Seh­kraft nach und das Lau­fen ist et­was be­schwer­lich, doch sie lebt noch im­mer ei­gen­stän­dig. Mög­lich ist dies, weil sich ih­re Woh­nung di­rekt ne­ben je­ner von Toch­ter und Schwie­ger­sohn be­fin­det. Die Fa­mi­lie ist dank­bar, dass der Um­zug mög­lich wur­de.

Auch sonst hat sich im Le­ben von Mar­ga­re­te Schwart­ze vie­les zum Gu­ten ge­fügt. Wäh­rend ih­rer Aus­bil­dung zur kauf­män­ni­schen An­ge­stell­ten bei Rhein­me­tall lern­te sie ih­ren spä­te­ren Mann lie­ben. Es war ih­nen aber nur we­nig glück­li­che Zeit ver­gönnt. Als er 1944 im Zwei­ten Welt­krieg fiel, war Toch­ter Hei­de­ma­rie ge­ra­de fünf Wo­chen alt.

Sie zog die Toch­ter groß, hei­ra­te­te dann wie­der, leb­te et­li­che Jah­re in Mag­de­burg und zog nach dem Tod ih­res zwei­ten Man­nes zu­rück nach Söm­mer­da. Zeit­le­bens nur sehr we­nig Ta­blet­ten, abends gern mal ein Gläs­chen Rot­wein und mit 89 und drei­vier­tel Jah­ren das Rau­chen auf­ge­ge­ben – des­halb sei ih­re Mut­ter wohl 100 ge­wor­den, ver­mu­tet die Toch­ter.

Mar­ga­re­te Schwart­ze stößt mit ih­rer Toch­ter Hei­de­ma­rie und de­ren Mann Eu­gen Hüh­ne auf den . Ge­burts­tag an. Ge­fei­ert wur­de im Ca­fé Ball­haus. Fo­to: Pe­ter Han­sen

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