Gär­ten und wie man sie an­legt

Buch­vor­stel­lung in der „An­na Ama­lia“

Thüringer Allgemeine (Weimar) - - Weimar -

Wei­mar. Am Mitt­woch, 19. Sep­tem­ber, 18 Uhr stel­len die Klassik Stif­tung Wei­mar und die Pück­ler Ge­sell­schaft das Gar­ten­buch „Man­cher­lei Ge­dan­ken über die Art und Wei­se, Gär­ten an­zu­le­gen“von Iz­a­be­la Czar­t­o­rys­ka (1746–1835) und sei­ne Wir­kung in Wei­mar vor. Für die jüngst er­schie­ne­ne ers­te deut­sche Ausgabe des im Ori­gi­nal 1808 ver­öf­fent­lich­ten Werks stell­te die Klassik Stif­tung Wei­mar die 30 Il­lus­tra­tio­nen des voll­stän­dig hand­ko­lo­rier­ten Ex­em­plars von Groß­her­zo­gin Ma­ria Paw­low­na aus dem Be­stand der Her­zo­gin An­na Ama­lia Bi­b­lio­thek zur Ver­fü­gung.

Vom 17. bis 28. Sep­tem­ber ist das Ori­gi­nal des Gar­ten­buchs im Bü­cher­ku­bus zu se­hen. Täg­lich wird ei­ne neue Sei­te mit den schöns­ten Il­lus­tra­tio­nen auf­ge­schla­gen. Mit ih­rem Buch ver­brei­te­te die pol­ni­sche Fürs­tin ih­re Vor­stel­lun­gen ei­nes neu­en Gar­ten­stils und wur­de so zur Weg­be­rei­te­rin des Land­schafts­gar­tens in Po­len. In Vor­trä­gen be­leuch­ten Bar­ba­ra Wer­ner, Lei­te­rin der Ab­tei­lung His­to­ri­sche Gär­ten des Mu­se­ums Ła­zi­en­ki Kró­lew­skie, Warschau, und die Land­schafts­ar­chi­tek­tin Ka­trin Schul­ze das Gar­ten­buch und die Rol­le der Fürs­tin für die pol­ni­sche Kul­tur.

Bei ei­nem klei­nen Emp­fang be­steht die Mög­lich­keit, das Ori­gi­nal-ex­em­plar aus dem Be­stand der Bi­b­lio­thek so­wie ei­ne Pos­ter­prä­sen­ta­ti­on des Blu­men­clumps am Rö­mi­schen Haus, der in An­leh­nung an die An­re­gun­gen der Fürs­tin Czar­t­o­rys­ka ge­pflanzt wur­de, zu be­sich­ti­gen. Da­zu gibt es Er­läu­te­run­gen von Kat­ja Lo­renz, Re­fe­rats­lei­te­rin Son­der­samm­lun­gen der Her­zo­gin An­na Ama­lia Bi­b­lio­thek, und Ca­trin Sei­del, Ab­tei­lungs­lei­te­rin Gär­ten der Klassik Stif­tung Wei­mar.

▶ Mitt­woch, . Sept.,  Uhr, Her­zo­gin An­na Ama­lia Bi­b­lio­thek, Stu­di­en­zen­trum, Platz der De­mo­kra­tie ; Ein­tritt frei, Teil­neh­mer­zahl be­grenzt

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