Uni­on be­fürch­tet Bla­ma­ge in Bay­ern

CSU droht bei Land­tags­wahl am Sonn­tag der Ab­sturz. Hir­te sieht Grund in par­tei­in­ter­nem Streit

Thüringer Allgemeine (Weimar) - - Erste Seite - Von Mar­tin De­bes

Re­dak­ti­on Abo-ser­vice An­zei­gen-ser­vice Ti­cket-ser­vice ()    ()    ()    ()    Er­furt. In der Uni­on rich­tet man sich vor der baye­ri­schen Land­tags­wahl am Sonn­tag auf ei­ne schwe­re Nie­der­la­ge ein. „Ich be­fürch­te, dass die CSU ein his­to­risch schlech­tes Er­geb­nis ein­fah­ren wird“, sag­te der Ost-be­auf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung, Chris­ti­an Hir­te (CDU), am Frei­tag der Thü­rin­ger All­ge­mei­nen.

Als ei­ne der Ur­sa­chen nann­te der west­thü­rin­gi­sche Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te den Streit in­ner­halb der Uni­on. „Das vor­aus­sicht­li­che Er­geb­nis hat auch da­mit et­was zu tun, dass wir in Ber­lin und von München aus ei­ne schwie­ri­ge Dis­kus­si­ons­kul­tur hat­ten“, er­klär­te Hir­te. Er er­war­te für die Zeit nach der Wah­l­ent­schei­dung auch in der CDU ei­ne Der Ost-be­auf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung, der Thü­rin­ger Chris­ti­an Hir­te (CDU), be­fürch­tet bei der Land­tags­wahl in Bay­ern ein his­to­risch schlech­tes Er­geb­nis für die CSU. Fo­to: Wolf­gang Kumm

De­bat­te dar­über, „wie wir mit un­se­rer ak­tu­el­len Auf­stel­lung und auch mit­ein­an­der um­ge­hen“.

Auch an der Csu-ba­sis stellt man sich auf ei­nen Ab­sturz ein.

Der Co­bur­ger Kreiss­chef Re­né Boldt for­der­te im Ge­spräch mit der TA den Rück­tritt von CSUCHEF Horst See­ho­fer.

Die Wah­len in Bay­ern gel­ten als die wich­tigs­te po­li­ti­sche Ab­stim­mung in die­sem Jahr. Auch aus Thü­rin­gen wa­ren des­halb et­li­che füh­ren­de Lan­des- und Bun­des­po­li­ti­ker gleich mehr­fach im baye­ri­schen Land­tags­wahl­kampf un­ter­wegs. Dar­un­ter be­fan­den sich die grü­ne Bun­des­tags­frak­ti­ons­che­fin Ka­trin Gö­ring-eckardt, Mi­nis­ter­prä­si­dent Bo­do Ra­me­low (Lin­ke) und Afd-lan­des­chef Björn Hö­cke. Die CSU, die 2013 mit knapp 48 Pro­zent die ab­so­lu­te Mehr­heit zu­rück­er­ober­te, liegt in Um­fra­gen zwi­schen 33 und 35 Pro­zent. Die Grü­nen er­hal­ten bis zu 19 Pro­zent, da­hin­ter ord­nen sich SPD (12 Pro­zent), AFD (10 Pro­zent) und Freie Wäh­ler (10 Pro­zent) ein. FDP (5,5 Pro­zent) und Lin­ke (4 Pro­zent) müs­sen um den Ein­zug in den Land­tag ban­gen.

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