Fak­ten zur Stich­wahl

Thüringische Landeszeitung (Eichsfeld) - - THÜRINGEN -

• Die Stich­wahl ist am Sonn­tag, 29. April.

• Zur Stich­wahl tre­ten die zwei Kan­di­da­ten an, die im ers­ten Wahl­gang die höchs­ten Stim­men­zah­len er­hal­ten ha­ben, oh­ne die 50-Pro­zen­tmar­ke zu über­bie­ten.

• Gab es im ers­ten Wahl­gang in ei­ner Kom­mu­ne nur ei­nen oder gar kei­ne Kan­di­da­ten, kom­men auch die wahl­be­rech­tig­ten Per­so­nen in die zwei­te Run­de, die von Wäh­lern selbst auf den Stimm­zet­tel ein­ge­tra­gen und die meis­ten Stim­men er­hal­ten ha­ben.

• Bei Stim­men­gleich­heit ent­schei­det das Los, wer in die Stich­wahl kommt.

• Die Stich­wahl fin­det nicht statt, wenn ei­ner der Kan­di­da­ten vor dem zwei­ten Wahl­gang stirbt oder sei­ne Wähl­bar­keit ver­liert. In dem Fall wird die Wahl kom­plett wie­der­holt.

• Wer bei der ers­ten Wahl ab­stim­men durf­te, darf dies auch zur Stich­wahl – es sei denn, die Per­son hat in der Zwi­schen­zeit ihr Stimm­recht ver­lo­ren, zum Bei­spiel durch Weg­zug aus der Stadt.

• Stimm­be­rech­tigt ist, wer be­reits vor den ers­te Wahl­gang 16 Jah­re alt war. Wer aber zwi­schen ers­tem Wahl­gang und Stich­wahl 16 wird, darf nicht wäh­len.

• Brief­wahl ist auch zur Stich­wahl mög­lich. Der An­trags­vor­druck steht auf der Rück­sei­te der Wahl­be­nach­rich­ti­gung, die vor dem ers­ten Wahl­gang ver­schickt wor­den war. Wer nur für die ers­te Run­de Brief­wahl be­an­tragt hat­te, be­nö­tigt ei­nen neu­en Wahl­schein. Da­für muss er ei­nen neu­en An­trag bei der Stadt­ver­wal­tung be­sor­gen. Wer nur für den 15. April Brief­wahl be­an­tragt hat­te, am 29. April aber im Wahl­lo­kal ab­stim­men will, be­nö­tigt ei­nen Per­so­nal­aus­weis.

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