Drei­ling und Sen­ger in der Stich­wahl

Amts­in­ha­ber Pe­ter Drei­ling ist mit dem Aus­gang zu­frie­den. Wahl­be­tei­li­gung liegt bei 58,9 Pro­zent

Thüringische Landeszeitung (Eichsfeld) - - EICHSFELD - VON AN­TO­NIA PFAFF

MARTH. Die Bür­ger von Marth wer­den in zwei Wo­chen er­neut an die Wahl­ur­ne tre­ten. Denn bei der Wahl am ver­gan­ge­nen Sonn­tag stand zu­nächst kein Kan­di­dat zur Wahl. Von den Bür­gern wur­de un­ter an­de­rem der Amts­in­ha­ber Pe­ter Drei­ling (BI) wie­der auf­ge­schrie­ben und Ro­ber­to Sen­ger. Al­ler­dings er­ziel­te kei­ner der bei­den Ge­nann­ten die 50-Pro­zent-mehr­heit. Pe­ter Drei­ling er­reich­te 35,8 Pro­zent und Ro­ber­to Sen­ger 27,2 Pro­zent. Drei wei­te­re Per­so­nen er­reich­ten ge­mein­sam 37 Pro­zent.

„Das end­gül­ti­ge Er­geb­nis wird zur Prü­fung nach Hei­li­gen­stadt wei­ter­ge­ge­ben“, sag­te ges­tern Kath­rin Schim­mel­pfen­nig von der VG Han­stein/rus­te­berg. Die Stich­wahl der bei­den Kan­di­da­ten wä­re dann am Sonn­tag, 29. April. Bis da­to kön­nen die bei­den Kan­di­da­ten sich nicht äu­ßern, ob sie ei­ne Wahl an­neh­men oder nicht. „Sie müs­sen

Pe­ter Drei­ling (BI), Amts­in­ha­ber in Marth

bei­de erst durch die Stich­wahl“, so Kath­rin Schim­mel­pfen­nig. Erst dann kön­ne bei­spiels­wei­se der Ge­win­ner sa­gen, dass er die Wahl nicht an­nimmt. Sprich: Die Bür­ger von Marth müss­ten ein drit­tes Mal an die Wahl­ur­ne. „Aber das hof­fen wir nicht“, mein­te Schim­mel­pfen­nig op­ti­mis­tisch.

Der Amts­in­ha­ber Pe­ter Drei­ling ist mit dem Aus­gang der Wahl am Sonn­tag hoch zu­frie­den:

„Die Wahl war total er­folg­reich, weil in mei­nen Au­gen die rich­ti­gen zwei Kan­di­da­ten die meis­ten Stim­men be­kom­men ha­ben.“Na­tür­lich müs­se er jetzt durch die Stich­wahl in zwei Wo­chen. Wenn er die­se ge­win­nen soll­te, wür­de er sei­nem „so­ge­nann­ten Ge­gen­kan­di­da­ten“, wie er Ro­ber­to Sen­ger be­zeich­net, fol­gen­de Fra­ge stel­len: „Willst du mein Stell­ver­tre­ter sein?“Soll­te al­ler­dings Ro­ber­to Sen­ger das Ren­nen ma­chen, dann wä­re Pe­ter Drei­ling auch nicht bö­se. „Denn Ro­ber­to Sen­ger hat ähn­li­che An­sich­ten wie ich.“Der Amts­in­ha­ber wür­de sich auch für sei­nen Ge­gen­kan­di­da­ten freu­en. „Denn ich bin mir be­wusst, dass das Bür­ger­meis­ter­amt ver­jüngt wer­den muss.“Ro­bert Sen­ger woll­te sich ges­tern Nach­mit­tag zu dem The­ma noch nicht äu­ßern.

Die Wahl­be­tei­li­gung in Marth lag bei 58,9 Pro­zent. Von 285 Wahl­be­rech­tig­ten gin­gen 168 Bür­ger zur Ur­ne. Da­von wa­ren 162 Stim­men gül­tig, sechs un­gül­tig.

„Die Wahl war total er­folg­reich, weil in mei­nen Au­gen die rich­ti­gen zwei Kan­di­da­ten die meis­ten Stim­men be­kom­men ha­ben.“

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