Was be­deu­tet ei­gent­lich Fas­ten­zeit?

Thüringische Landeszeitung (Eisenach) - - KLAR! -

Was isst du am al­ler­liebs­ten? Scho­ko­la­de viel­leicht, Nu­deln mit To­ma­ten­so­ße oder Reis mit Hühn­chen? Dar­auf ein paar Wo­chen ganz zu ver­zich­ten, wä­re si­cher schwer!

Aber man­che Leu­te ma­chen ge­nau das jetzt frei­wil­lig: Sie ver­zich­ten in den nächs­ten Wo­chen auf et­was, das sie gern mö­gen. Denn am Mitt­woch hat die Fas­ten­zeit be­gon­nen. Sie dau­ert bis Os­tern. Al­so ins­ge­samt 40 Ta­ge.

Vor al­lem christ­li­che Men­schen fas­ten, denn die Idee da­hin­ter kommt aus der Bi­bel. Aber auch Men­schen, die mit Re­li­gi­on we­nig zu tun ha­ben, ma­chen mit. Meist wol­len sie sich so dar­an er­in­nern, was im Le­ben be­son­ders wich­tig ist. Da­bei gibt es ganz un­ter­schied­li­che Ar­ten des Fas­tens. Ei­ni­ge es­sen dann kein Fleisch. An­de­re ver­zich­ten aufs Au­to, um die Um­welt zu schüt­zen und fah­ren statt­des­sen Fahr­rad. Wie­der an­de­re gu­cken kein Fern­se­hen, da­mit sie mehr Zeit für Bü­cher oder die Fa­mi­lie ha­ben.

Üb­ri­gens: Kin­der fas­ten in der Re­gel nicht. Und die Sonn­ta­ge bis Os­tern zäh­len nicht zur Fas­ten­zeit. (dpa)

FO­TO: OLI­VER BERG

In der Fas­ten­zeit ver­zich­ten Men­schen frei­wil­lig auf Din­ge, die sie be­son­ders gern mö­gen – wie et­wa Sü­ßig­kei­ten.

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