Spre­chen als Be­ruf

Thüringische Landeszeitung (Eisenach) - - KLAR! -

Nicht nur Sän­ger kön­nen mit ei­ner gu­ten Stim­me Er­folg ha­ben. Das gilt auch für pro­fes­sio­nel­le Spre­cher. Ih­re Auf­ga­be ist es zum Bei­spiel, Stim­men in ei­nem Film zu syn­chro­ni­sie­ren. Das be­deu­tet: Sie spre­chen auf Deutsch nach, was Schau­spie­ler im Film in ei­ner an­de­ren Spra­che ge­sagt ha­ben. Oder Spre­cher ge­ben Fi­gu­ren et­wa aus Bü­chern ei­ne Stim­me. Das kann nicht je­der. Ein gu­ter Spre­cher soll­te ei­ne Stim­me ha­ben, die man leicht wie­der­er­kennt. Wich­tig ist auch ei­ne deut­li­che Aus­spra­che.

Vor al­lem für Fil­me und Hör­spie­le ist es wich­tig, dass sich die Spre­cher in ih­re Fi­gu­ren hin­ein­ver­set­zen kön­nen. Nur so kön­nen sie mit der Stim­me die pas­sen­den Ge­füh­le ver­mit­teln. Des­halb ha­ben vie­le pro­fes­sio­nel­le Spre­cher auch ei­ne Aus­bil­dung als Schau­spie­ler.

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