Gö­ring-Eckardt: Im Os­ten mehr en­ga­gie­ren

Grü­nen-Frak­ti­ons­che­fin for­dert auf, von Men­schen zu ler­nen, die Um­brü­che er­lebt ha­ben

Thüringische Landeszeitung (Jena) - - ERSTE SEITE -

LEIP­ZIG. Grü­nen-Frak­ti­ons­che­fin Ka­trin Gö­ring-Eckardt hat die Grü­nen auf­ge­for­dert, sich stär­ker in Ost­deutsch­land zu en­ga­gie­ren und den Men­schen auf Au­gen­hö­he zu be­geg­nen. „In die­sem Land ist nicht wirk­lich Staat zu ma­chen oh­ne die Er­fah­rung der Men­schen in Ost­deutsch­land. Und ich bit­te euch herz­lich, geht hin, re­det, nicht von oben her­ab, son­dern macht mit und helft da­bei“, rief die Thü­rin­ge­rin den De­le­gier­ten beim Eu­ro­pa­wahl-Par­tei­tag in Leip­zig zu.

Wenn die Grü­nen ei­ne „wirk­lich ge­samt­deut­sche Par­tei“sein woll­ten, müss­ten sie „auch da­hin ge­hen, wo wir nur ganz we­ni­ge sind“. Dort könn­ten sie ler­nen von de­nen, die Um­brü­che er­lebt hät­ten.

Die gu­ten Um­fra­gen und der Zu­spruch müss­ten nun in Wah­l­er­geb­nis­se um­ge­wan­delt wer­den, sag­te Gö­ring-Eckardt. „Das ma­chen wir, in­dem wir das mit Klar­heit und Ent­schlos­sen­heit ma­chen, das ma­chen wir, in­dem wir Er­fah­run­gen ernst neh­men, und das ma­chen wir, in­dem wir die Leu­te, die sich ver­knallt ha­ben in uns, nicht ent­täu­schen.“Im Herbst 2019 wer­den in Bran­den­burg, Sach­sen und Thü­rin­gen die Land­ta­ge neu ge­wählt. Die Grü­nen schnei­den im Os­ten in Wah­len bis­her schlech­ter ab als im Wes­ten. (dpa)

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