Deut­sche so reich wie nie zu­vor

Geld­ver­mö­gen er­reicht Re­kord­stand

Thüringische Landeszeitung (Weimar) - - WIRTSCHAFT -

Der wirt­schaft­li­che Dau­er­auf­schwung lässt die Deut­schen im­mer rei­cher wer­den. Das Geld­ver­mö­gen der pri­va­ten Haus­hal­te stieg im ers­ten Quar­tal 2018 ge­gen­über dem Schluss­vier­tel des Vor­jah­res um 0,2 Pro­zent auf den neu­en Re­kord­wert von 5,875 Bil­lio­nen Eu­ro, teil­te die Bun­des­bank am Frei­tag mit.

Die Ver­bind­lich­kei­ten der pri­va­ten Haus­hal­te er­höh­ten sich um 0,7 Pro­zent auf 1,739 Bil­lio­nen Eu­ro. Ab­züg­lich der Schul­den stieg das Net­to­geld­ver­mö­gen der pri­va­ten Haus­hal­te da­mit um knapp drei Mil­li­ar­den auf 4,136 Bil­lio­nen Eu­ro.

Bei ih­ren In­ves­ti­tio­nen set­zen die Haus­hal­te wei­ter­hin auf ri­si­ko­ar­me An­la­gen. Im­mer noch wer­den we­nig ren­ta­ble, aber li­qui­de An­la­ge­for­men be­vor­zugt, be­rich­te­te die Bun­des­bank. So flos­sen 15 Mil­li­ar­den Eu­ro in Bar­geld und Sicht­ein­la­gen, die An­sprü­che ge­gen­über Ver­si­che­run­gen wur­den um 22 Mil­li­ar­den Eu­ro auf­ge­stockt.

In In­vest­ment­fonds flos­sen zehn Mil­li­ar­den Eu­ro und für in­län­di­sche Ak­ti­en wen­de­ten die Men­schen zu Jah­res­be­ginn vier Mil­li­ar­den Eu­ro auf. Das wa­ren nach Ein­schät­zung der Wäh­rungs­hü­ter ver­gleichs­wei­se ho­he Be­trä­ge für den Ka­pi­tal­markt, der ty­pi­scher­wei­se als ris­kan­ter gel­te. Die dau­er­haft nied­ri­gen Zin­sen nutz­ten vie­le Haus­hal­te, um sich bei Ban­ken zu güns­ti­gen Kon­di­tio­nen Kre­di­te zu be­schaf­fen. Die­ser Auf­wärts­trend ist laut Bun­des­bank seit 2013 fest­stell­bar. (dpa/rtr)

Deut­sche be­sit­zen zu­sam­men , Bil­lio­nen Eu­ro. Fo­to:dpa

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