De­sign-Klas­si­ker

In sanf­tes Licht ge­tauch­te glä­ser­ne Sch­licht­heit: Auch heu­te noch wird je­de in Hand­ar­beit ge­fer­tigt

tina Woman - - Inhalt -

Die Tisch­leuch­te „WG 24“

WIE AL­LES BE­GANN:

1923 nimmt Wil­helm Wagenfeld sein Stu­di­um an der Bau­haus-Kunst­schu­le in Wi­en auf. In der Me­tall­werk­statt fer­tigt er die Ent­wür­fe für die „WG“-Leuch­te an. Sein Ziel: Er will Pro­duk­te ent­wer­fen, die in­dus­tri­ell und güns­tig her­ge­stellt wer­den kön­nen. Aus­ge­rech­net die­sen An­spruch er­füllt sei­ne Schöp­fung bis heu­te eher nicht – sie kos­tet näm­lich ca. 450 €.

Ein Star der Kunst­ge­schich­te

Die Wa­gen­fel­dLam­pe wird heu­te zu­sam­men mit an­de­ren Leuch­tenKlas­si­kern wie der „PH“-Tisch­leuch­te von Poul Hen­ningsen als be­deu­ten­des Werk der Bau­hausE­po­che in di­ver­sen Mu­se­en aus­ge­stellt.

Wil­helm Wagenfeld

Der Pro­duk­tDe­si­gner wur­de 1900 in Bremen ge­bo­ren. Er kon­zi­pier­te im Lau­fe sei­nes Le­bens rund 600 meis­ter­haf­te Ent­wür­fe, al­le im sel­ben mi­ni­ma­lis­ti­schen Stil, meist aus Glas und Me­tall.

Echt­heits­Ga­ran­tie

Tec­no­lu­men ist der ein­zi­ge An­bie­ter, der die Ori­gi­nal­ver­si­on ver­kauft. Die Pro­duk­te sind an der Se­ri­en­num­mer am Bo­den der Fas­sung zu er­ken­nen.

„form folgt funk­ti­on“In der Bau­hausMen­ta­li­tät soll die Form ei­nes Ob­jekts von sei­ner na­tür­li­chen Auf­ga­be ab­ge­lei­tet wer­den. Die „WG 24“ist mit ih­rem glüh­bir­nen­ähn­li­chen Kopf das bes­te Bei­spiel.

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