Mehr Energie mit Vit­amin D

Da­mit Ihr Kör­per ei­nen gu­ten Vor­rat für den Win­ter hat: So beu­gen Sie Man­gel­be­schwer­den vor

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Die Band­brei­te sei­ner Wir­kung ist be­ein­dru­ckend: Vit­amin D ist an rund 6000 Stoff­wech­sel­pro­zes­sen im Kör­per be­tei­ligt. Sämt­li­che Zel­len brau­chen es, um Nähr­stof­fe op­ti­mal ver­wer­ten zu kön­nen. Aus­rei­chend Vit­amin D beugt nicht nur Er­käl­tun­gen, son­dern auch ech­ter Grip­pe (In­flu­en­za) und Kno­chen­er­kran­kun­gen wie Os­teo­po­ro­se vor. Es senkt Krebs­ri­si­ken, vor al­lem für Pro­sta­ta-, Brust- und Darm­krebs, die Wahr­schein­lich­keit für vie­le chro­ni­sche Krank­hei­ten in Mus­ku­la­tur, Herz-Kreis­laufSys­tem, Ner­ven­sys­tem und Stoff­wech­sel so­wie die Ge­fahr für De­pres­sio­nen.

Der Kör­per kann es spei­chern

Su­per, was die­ses Vit­amin al­les leis­tet. Da soll­te der Or­ga­nis­mus es am bes­ten selbst her­stel­len. Tut er auch: Sein Vit­amin-DVor­rat wird zu 80 Pro­zent in der Haut ge­bil­det, wenn sie dem UV-B-Licht der Son­ne aus­ge­setzt ist. Und es wird im Fett­ge­we­be und in Mus­keln ge­spei­chert. So kann es im Win­ter mo­bi­li­siert wer­den.

Aber die Haut be­kommt oft nicht ge­nug Son­ne. Grün­de: Ar­beit im Bü­ro, Frei­zeit am Com­pu­ter und Fern­se­her, Son­nen­schutz­mit­tel, auch Ta­ge­scremes, die häu­fig ei­nen UV-Schutz­fak­tor von 8 bis 20 auf­wei­sen. ­Al­lein sol­che Ta­ge­scremes kön­nen die Vit­amin-D-Bil­dung be­reits um 95 bis 99 Pro­zent sen­ken. Da­her lei­den vie­le Men­schen un­ter ei­nem Man­gel – vor al­lem im Win­ter.

Wie viel soll­te es täg­lich sein?

Laut der Deut­schen Ge­sell­schaft für Er­näh­rung (DGE) soll­ten Er­wach­se­ne täg­lich 20 Mi­kro­gramm (μg) be­kom­men. Das wird von in­ter­na­tio­na­len Ex­per­ten als zu nied­rig an­ge­se­hen. Sie for­dern 25 bis 50 μg.

Raus in die Herbst­son­ne

Hel­le Haut­ty­pen soll­ten im Herbst täg­lich min­des­tens 20 Mi­nu­ten Son­nen­licht tan­ken, dunk­le­re Ty­pen min­des­tens 30. Da­zu müs­sen et­wa 20 Pro­zent der Haut un­be­deckt sein – Ge­sicht, Hals, Hän­de und ­Un­ter­ar­me. Wich­tig: kei­nen Son­nen­schutz be­nut­zen, aber die Son­nen-Zei­ten ein­hal­ten.

Ein­fach bes­ser essen

In Ka­na­da und Skan­di­na­vi­en wird das Vit­amin Le­bens­mit­teln wie Milch zu­ge­setzt. Bei uns ist das nur bei Mar­ga­ri­ne er­laubt. Den­noch kann man sei­ne Ver­sor­gung durch Er­näh­rung auf­bes­sern (Ta­bel­le un­ten links).

Im Not­fall auch Pil­len

Um wirk­lich ge­nug Vit­amin D für den Win­ter zu spei­chern, ra­ten Ex­per­ten: Fra­gen Sie Ih­ren Haus­arzt, ob er spe­zi­el­le Prä­pa­ra­te für sinn­voll hält. Emp­foh­len wird auch, die Ta­blet­ten dann zu ei­ner Mahl­zeit zu schlu­cken, denn Vit­amin D ist fett­lös­lich. So kann der Kör­per es bes­ser auf­neh­men.

Für wie lan­ge in die Herbst­son­ne? Ex­per­ten emp­feh­len blon­den Ty­pen min­des­tens 20 Mi­nu­ten täg­lich

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