Tie­re su­chen ein Zu­hau­se

tina - - Willkommen In Ihrer - Text: Lou Hoff­mann, Sa­bi­ne Klink, Li­sa Schleif

300 000 Tie­re war­ten auf ein Zu­hau­se. Wer ein Heim­tier auf­nimmt, wird be­lohnt: mit ewi­ger Treue und Dank­bar­keit

Die­se hoff­nungs­vol­len Bli­cke aus den Kä­fi­gen ver­gisst nie­mand. „Wenn Tie­re stö­ren oder die Hal­ter über­for­dert sind, wer­den sie oft aus­ge­setzt oder im Heim ab­ge­ge­ben“, sagt Dör­te Röhl, Tier­ärz­tin und Fach­re­fe­ren­tin bei der Tier­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on Pe­ta. Der­zeit sind 130 000 Kat­zen und 80 000 Hun­de in Ob­hut. „Men­schen kau­fen im­mer wahl­lo­ser im In­ter­net.“Auf der ei­nen Sei­te dar­ben Tie­re in Heim­kä­fi­gen, auf der an­de­ren Sei­te wer­den im­mer mehr pro­du­ziert – wie Weg­werf­wa­re. „Mit je­dem Tier, das ich vom Züch­ter kau­fe, sor­ge ich für Nach­schub“, so Dör­te Röhl (32). Ihr Ap­pell ge­gen die­ses Un­recht: „Wer ein Tier will, soll­te es aus dem Heim ad­op­tie­ren. Dort fin­det je­der et­was Pas­sen­des.

Vom Wel­pen bis zum Stu­ben­ho­cker-Ka­ter gibt es al­les.“

Dass es nur al­te, ver­stör­te Tie­re gibt, sei Irr­glau­be. Und: Die Pfle­ger im Heim kön­nen die Tie­re ein­schät­zen, ken­nen oft die Vor­ge­schich­te. „Es wird ge­prüft, ob Hal­ter und Tier zu­sam­men­pas­sen. Be­su­che und Gas­si­gän­ge hel­fen, sich ken­nen­zu­ler­nen.“Das Schö­ne an Heim­tie­ren ist: „Sie sind so dank­bar und strah­len aus: Du bist mein Ret­ter!“Schau­en Sie mal, die­se Fell­na­sen war­ten auf ein Zu­hau­se …

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.