Atem­übun­gen für ei­nen kla­ren Kopf

Mehr Ent­span­nung, we­ni­ger Schmer­zen Der All­tag ver­langt uns viel ab. Rich­tig Luft zu ho­len ver­ges­sen wir da­bei oft. Hier ei­ni­ge An­re­gun­gen – Nach­ma­chen sehr er­wünscht!

tina - - Willkommen In Ihrer -

Ein­kau­fen, beim Nach­barn die Blu­men gie­ßen, ne­ben­bei mit den Kin­dern te­le­fo­nie­ren und dann ko­chen auch noch die Kar­tof­feln über … Das Le­ben kann uns ganz schön auf Tr­ab hal­ten, über­all muss man funk­tio­nie­ren, im­mer für al­le da sein. Und schon ist da wie­der die­ser fie­se Kopf­schmerz. Da­mit der Kopf wie­der klar und schmerz­frei wird, ist ei­ne gu­te Sau­er­stoff­ver­sor­gung un­ver­zicht­bar. Da­bei soll­te die Luft bis in Bauch und Be­cken strö­men, dann sanft wie­der aus­ge­at­met wer­den. Doch ge­ra­de bei Stress at­men vie­le Men­schen flach und ver­krampft – die Luft kann nicht mehr un­ge­hin­dert flie­ßen. Mit ­die­sen fünf ein­fa­chen Atem­übun­gen wir­ken Sie Stress und An­span­nung ent­ge­gen – und beu­gen da­mit auch den Kopf­schmer­zen vor.

1 Brust­korb wei­ten

Im Ste­hen zu­nächst ei­ni­ge Ma­le mit her­ab­hän­gen­den Ar­men ein- und aus­at­men. Dann den Brust­korb wei­ten, in­dem Sie die Ar­me nach oben und zur Sei­te stre­cken. Den Atem mehr­mals tief ein- und aus­strö­men las­sen. Spü­ren Sie den Un­ter­schied?

2 Küh­len­der Zisch-Atem

Sie sit­zen ent­spannt. Die Zäh­ne von Ober- und Un­ter­kie­fer lie­gen lo­cker auf­ein­an­der. Die Lip­pen öff­nen, oh­ne dass sich die Kie­fer be­we­gen. Durch die Zäh­ne ein­at­men, so­dass die küh­le Luft bis in die Lun­gen strömt, und durch die Na­se wie­der aus­at­men.

3 Bauch-At­mung

Schnei­der­sitz. Die Hän­de lie­gen auf den Ober­schen­keln. Der Rü­cken ist ge­ra­de auf­ge­rich­tet. Stel­len Sie sich ei­nen Ort in der Na­tur mit be­son­ders fri­scher, kla­rer Luft vor, et­wa am Meer oder in den Ber­gen. At­men Sie die­se Luft tief bis in den Bauch ein. Kurz hal­ten. Dann die Luft wie­der aus­strö­men las­sen. Ach­ten Sie dar­auf, dass sie kom­plett aus­ge­at­met wird.

4 Bie­nen-Brum­men

Neh­men Sie im Schnei­der­sitz ei­ne auf­rech­te Hal­tung ein. Die Hän­de ru­hen auf den Ober­schen­keln. Die Ar­me he­ben und die Zei­ge­fin­ger in die Oh­ren ste­cken. Tief ein­at­men. Beim Aus­at­men ei­nen ho­hen Brumm­ton er­zeu­gen (wie bei ei­ner Bie­ne), da­bei die Fin­ger leicht ge­gen den Ohrk­nor­pel drü­cken. Ein­at­men und bis zu zehn­mal wie­der­ho­len.

5 Rhyth­mi­sche At­mung

Die Luft be­wusst durch die Na­se ein­at­men und da­bei bis 8 zäh­len. Die Luft kurz an­hal­ten, wäh­rend Sie bis 4 zäh­len. Beim Aus­at­men durch die Na­se wie­der bis 8 zäh­len. Für ein paar Se­kun­den pau­sie­ren, dann er­neut ein­at­men. Am bes­ten ei­ni­ge Mi­nu­ten so fort­fah­ren. Wich­tig ist da­bei ein mög­lichst gleich­mä­ßi­ger Rhyth­mus.

At­men Sie durch das lin­ke Na­sen­loch ein, durch das rech­te aus. Schlie­ßen Sie das je­weils an­de­re mit den Fin­gern

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