Lie­bes­brie­fe ver­zau­bern den All­tag

Es kommt Ih­nen al­bern vor? Ver­su­chen Sie es. Sie wer­den stau­nen, was ge­schieht

tina - - Willkommen In Ihrer -

Net­tig­kei­ten per Whats­App und SMS kann man je­der­zeit ver­schi­cken – ruck, zuck. Aber ist das ro­man­tisch? Na ja … „Wir soll­ten uns wie­der auf die Kunst des Lie­bes­brief­schrei­bens zu­rück­be­sin­nen“, emp­fiehlt Micha­el Thiel. Der Paarthe­ra­peut ist über­zeugt: Das Ver­fas­sen lie­be­vol­ler Zei­len kann ei­ne Part­ner­schaft sta­bi­li­sie­ren – und neu be­le­ben.

Bei­de sind be­seelt

„Wer ei­nen Lie­bes­brief schreibt, fo­kus­siert sich auf das, was er am an­de­ren am meis­ten mag, be­nennt mal wie­der sei­ne Scho­ko­la­den­sei­ten. Das Ge­hirn schüt­tet Glücks­hor­mo­ne aus“, so Thiel.

Und klar fühlt auch der Emp­fän­ger sich rund­um ge­stärkt: „Zu wis­sen, dass mein Part­ner an mich ge­dacht und sich Zeit ge­nom­men hat, sei­ne Ge­füh­le zu Pa­pier zu brin­gen, ist doch et­was un­be­schreib­lich Schö­nes. Ein sol­ches Zei­chen der Wert­schät­zung und Lie­be kann auch nach vie­len Jah­ren des Zu­sam­men­seins wie­der Schmet­ter­lin­ge im Bauch her­vor­ru­fen. Die Part­ner be­trach­ten ein­an­der wie­der mit an­de­ren Au­gen. Und Paa­re, die rä­um­lich ge­trennt sind, füh­len sich ein­an­der ganz nah.“

5 Tipps fürs Ge­lin­gen

Blei­ben Sie sich treu Sie müs­sen kein ­li­te­ra­ri­sches Ge­nie sein. Schließ­lich sind es Ih­re Ge­füh­le, die Sie zu Pa­pier brin­gen. Ver­zich­ten Sie auf For­mu­lie­run­gen, die Sie nor­ma­ler­wei­se nicht ver­wen­den. Und spre­chen Sie Ih­ren Schatz auch im Brief mit sei­nem ge­wohn­ten Ko­se­na­men an. Hüb­sche Ver­pa­ckung Ach­ten Sie zu­dem auf den op­ti­schen Ein­druck. Hand­schrift ist bei Lie­bes­brie­fen Pflicht, sonst wirkt die Bot­schaft un­per­sön­lich. Und ver­wen­den Sie hüb­sche Brief­bo­gen. Die Sin­ne an­spre­chen Ihr Schatz liebt Ihr Par­füm? Dann be­sprü­hen Sie das Brief­pa­pier mit die­sem Duft. Liegt Ih­ren Zei­len dann noch ein hüb­sches Fo­to von Ih­nen bei (mit Wid­mung auf der Rück­sei­te), wird Ihr Part­ner sich noch mehr freu­en. Die rich­ti­ge Do­sis Ver­schen­ken Sie nicht zu vie­le lan­ge Lie­bes­brie­fe in zu kur­zer Zeit. Nur so be­hal­ten die­se ih­ren Zau­ber für die Part­ner­schaft, für den All­tag. Er­war­ten Sie nicht, dass Ihr Part­ner prompt zu­rück­schreibt: Vie­len fällt es schwer, ih­re Ge­füh­le auf Pa­pier zu ver­ewi­gen. Es muss kein Ro­man sein Oft fehlt im All­tag die Zeit für ei­nen lan­gen Brief. Wol­len Sie Ih­rem Lieb­ling den­noch zei­gen, was er Ih­nen be­deu­tet, hin­ter­las­sen Sie ihm ein­fach ab und zu ei­ne klei­ne Bot­schaft am Kühl­schrank, am Ba­de­zim­mer­spie­gel, in sei­ner Ja­cken­ta­sche. Die­se ein­fa­che Art der Lie­bes­be­zeu­gung wä­re dann auch für ihn schon eher mach­bar …

Ein Lie­bes­brief hilft zu er­ken­nen, welch tie­fen Wert die Part­ner­schaft noch im­mer hat

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