Blut­zu­cker im Griff

Dia­be­tes ist kein Schick­sal. Re­gel­mä­ßi­ge Be­we­gung schützt er­staun­lich gut

tina - - News -

Der so­ge­nann­te er­wor­be­ne Typ-2-Dia­be­tes kann bei ei­nem un­ge­sun­den Le­bens­stil ent­ste­hen. Weil er lan­ge Zeit kei­ne Schmer­zen her­vor­ruft, bleibt er dann oft über Jah­re un­ent­deckt. In die­ser Zeit ver­engt er die Adern. Die mög­li­chen Fol­gen wä­ren dann un­ter an­de­rem Herz­in­farkt, Schlag­an­fall, aber auch Nie­ren- und Ner­ven­schä­den. Aber man kann sehr ef­fek­tiv vor­beu­gen.

Schon ein we­nig mehr Ak­ti­vi­tät wirkt

Aus­dau­er­sport senkt das Dia­be­tes-Ri­si­ko deut­lich. Man strengt sich nicht zu sehr an und be­wegt sich gleich­mä­ßig. Ex­per­ten emp­feh­len Spa­zier­gän­ge, Nor­dic Wal­king, Jog­gen, Wan­dern oder Rad­fah­ren.

Bei die­ser Art von kör­per­li­cher Ak­ti­vi­tät ge­schieht et­was Wun­der­ba­res: Der Or­ga­nis­mus bil­det da­bei be­stimm­te En­zy­me. Sol­che Stof­fe lö­sen im Kör­per spe­zi­el­le Re­ak­tio­nen aus. Ei­ni­ge En­zy­me ma­chen die Zel­len emp­find­li­cher für In­su­lin – al­so für das Hor­mon, das Zu­cker aus dem Blut in die Zel­len trans­por­tiert.

Zwei­mal pro Wo­che ein hal­bes Stünd­chen

Wie viel Be­we­gung ist da­zu nö­tig? Die For­mel lau­tet: ­mä­ßig, aber re­gel­mä­ßig trai­nie­ren. Man senkt den Blut­zu­cker­spie­gel be­reits deut­lich, wenn man zwei­mal pro Wo­che je­weils 30 Mi­nu­ten zü­gig spa­zie­ren geht und da­zu ein­mal min­des­tens 20 Mi­nu­ten walkt oder 30 Mi­nu­ten ra­delt.

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