TEICHPFLEGE

auf ent­spann­te Art

Traumgaerten - - Reportage -

Wenn es ein Ele­ment im Gar­ten gibt, auf das Bri­an auf kei­nen Fall ver­zich­ten will, dann ist es das Was­ser. „Ich hat­te die Vor­stel­lung, wie nett das wä­re und wie vie­le Tie­re es an­zie­hen wür­de. In­zwi­schen gibt es vie­le Li­bel­len hier.” Ob­wohl Fi­sche dar­in le­ben, kommt der Teich oh­ne Fil­ter­an­la­ge aus. Die Pflan­zen er­hal­ten die Nähr­stoff­ba­lan­ce auf­recht. Aus­ge­wach­se­ne See­ro­sen be­schat­ten ei­nen Teil der Was­ser­flä­che, was da­zu bei­trägt, den Al­gen­wuchs er­heb­lich ein­zu­däm­men. Am Rand des Teichs pflanz­te Bri­an Sump­firis, Sumpf­dot­ter­blu­men und Be­wim­per­ten Fel­be­rich (Ly­si­ma­chia cil­li­ata) in Ta­schen. Ih­re Wur­zeln sind stän­dig un­ter Was­ser, aber die Er­de wird nicht in den Teich ge­schwemmt. Auch sie re­du­zie­ren die Nähr­stof­fe im Teich be­trächt­lich. Die Tritt­stei­ne im Teich bau­te Bri­an schon ganz zu Be­ginn ein. Auf ih­nen über­quert er das Was­ser am liebs­ten. Der Was­ser­stand muss bei ei­nem so klei­nen Teich stän­dig kon­trol­liert wer­den. Sinkt er wäh­rend lan­ger Tro­cken­zei­ten, füllt Bri­an ihn auf. Der be­kann­te Bri­ti­sche Bio­gar­ten­Fach­mann Bob Flo­wer­dew ant­wor­te­te ein­mal auf die Fra­ge, wann die rich­ti­ge Zeit sei, den Teich zu rei­ni­gen: “Wenn man dar­auf lau­fen kann.” Dar­an hält sich Bri­an seit Jah­ren – er­folg­reich.

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