Von Sprach­bar­rie­ren und neu­en Kon­zep­ten

Birgitta Glo­se­mey­er hat als Lei­te­rin des Kin­der­gar­tens St. Jo­sef ei­ni­ge Ve­rän­de­run­gen er­lebt

Trossinger Zeitung - - Trossingen -

TROS­SIN­GEN (smü) - Kom­men­de Wo­che hat Birgitta Glo­se­mey­er, bis­he­ri­ge Lei­te­rin des Kin­der­gar­tens St. Jo­sef in Tros­sin­gen, ih­ren letz­ten Ar­beits­tag. In den Jahr­zehn­ten ih­rer Tä­tig­keit hat sie ei­ni­ges an Wan­del mit­er­lebt.

„Ich konn­te mir zu Be­ginn mei­ner be­ruf­li­chen Lauf­bahn gar nicht vor­stel­len, ein­mal in ei­nem Kin­der­gar­ten zu ar­bei­ten. Mein Schwer­punkt war nach der Aus­bil­dung die Heim­er­zie­hung“, so Birgitta Glo­se­mey­er im Ge­spräch mit der Tros­sin­ger Zei­tung. Die Aus­ein­an­der­set­zung mit Ju­gend­li­chen aus Pro­blem­fa­mi­li­en und de­ren El­tern ha­be ihr sehr viel be­deu­tet.

Als sie wäh­rend der Fa­mi­li­en­pau­se in den Sü­den zog, führ­te sie ihr Be­rufs­weg zu­nächst auch wie­der in ein Heim, näm­lich in das evan­ge­li­sche Kin­der- und Ju­gend­dorf Tutt­lin­gen, dem heu­ti­gen Mut­pol. In der Zeit ab­sol­vier­te Birgitta Glo­se­mey­er in drei­jäh­ri­ger ne­ben­be­ruf­li­cher Aus­bil­dungs­zeit die Aus­bil­dung zur Heil­päd­ago­gin. „In der Ta­ges­zei­tung wur­de ich auf die Stel­len­aus­schrei­bung zur Kin­der­gar­ten­lei­te­rin in Tros­sin­gen auf­merk­sam. Zu dem Zeit­punkt such­te ich ge­ra­de ei­ne neue Her­aus­for­de­rung.“

„Von An­fang an war es mir wich­tig, dem Kin­der­gar­ten ein mo­der­nes, zeit­ge­mä­ßes Kon­zept zu ge­ben. Et­was, was vom Lan­des­ju­gend­amt zu dem Zeit­punkt auch ge­for­dert wur­de“, sagt die schei­den­de Lei­te­rin. „Bei den Mit­ar­bei­te­rin­nen rann­te ich da­mit of­fe­ne Tü­ren ein.“Die Team­ar­beit war da­bei wich­tig: „Ich wuss­te viel über Päd­ago­gik, El­tern­ge­sprä­che und Mit­ar­bei­ter­füh­rung. Von den Er­zie­he­rin­nen ha­be ich die täg­li­chen Ab­läu­fe im Kin­der­gar­ten ken­nen­ge­lernt.“

So er­hielt der Kin­der­gar­ten ein neu­es Kon­zept, das Qua­li­täts­ma­nage­ment wur­de ein­ge­rich­tet und ein Neu­bau kam. Auch die Be­dürf­nis­se der Kin­der ha­ben sich ver­än­dert, so Glo­se­mey­er. So müs­sen Sprach­bar­rie­ren und kul­tu­rel­le Un­ter­schie­de ge­meis­tert und ins Po­si­ti­ve ge­wan­delt wer­den.

FO­TO: SFK

Birgitta Glo­se­mey­er

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