Be­su­cher kön­nen wie­der bum­meln und stö­bern

Vie­le der rund 120 Schwen­nin­ger Händ­ler öff­nen am Sonn­tag ih­re Tü­ren – Auch wie­der Jahr­markt

Trossinger Zeitung - - Villingen-schwenningen - Von Sa­bi­ne Streck

VS-SCHWEN­NIN­GEN (sbo) - Ei­ne Wo­che nach den Vil­lin­ger Ge­schäf­ten öff­nen die Schwen­nin­ger Ein­zel­händ­ler am Sonn­tag, 11. No­vem­ber, von 13 bis 18 Uhr, ih­re Tü­ren. Zu­sätz­lich zum Ein­kaufs­bum­mel fin­det der tra­di­tio­nel­le Jahr­markt statt, den die Stadt or­ga­ni­siert.

Er be­ginnt schon um 10 und dau­ert eben­falls bis 18 Uhr. Auch die­ses Mal wird es al­ler­dings nicht die gro­ße ge­mein­sa­me Ak­ti­on des Ge­wer­be­ver­bands (GVO) ge­ben. Den Haupt­grund da­für sieht Emi­lie Merk­le, Or­ga­ni­sa­ti­on Spar­te Han­del und Ge­wer­be Schwen­nin­gen, im un­si­che­ren Wet­ter im Herbst. Die Er­fah­rung zei­ge, dass dies im­mer ein Ri­si­ko sei, ei­ne gro­ße Au­ßen­ak­ti­on zu star­ten. Wenn es dann reg­net oder schneit, ha­be nie­mand et­was da­von. Sie er­in­ne­re sich noch gut an das ver­gan­ge­ne Jahr, als die Ver­ei­ne sich prä­sen­tie­ren woll­ten und ei­ne Un­wet­ter­war­nung al­les zu­nich­te ge­macht ha­be. Au­ßer den Wi­ha Pan­thers, die ih­re Bas­ket­ball­kör­be schnell auf­bau­en konn­ten, und dem Box­ring, der sich im Ci­ty-Ron­dell prä­sen­tier­te, sei­en al­le an­de­ren Ver­ei­ne wie­der nach Hau­se ge­gan­gen.

Des­halb ha­be es das Schwa­nen­fest vor ei­ni­gen Wo­chen ge­ge­ben, wo sich Ver­ei­ne in der Fuß­gän­ger­zo­ne vor­stel­len konn­ten. Ob­wohl der GVO und die Teil­neh­mer zu­frie­den wa­ren, sei das Fest stei­ge­rungs­fä­hig. „Luft nach oben ist im­mer noch drin“, meint Merk­le. Es war das ers­te Mal. Das Fest soll jähr­lich statt­fin­den. Da ge­he auf je­den Fall noch mehr. Ein an­de­rer Grund, war­um der GVO auf ei­ne Ak­ti­on am ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag ver­zich­tet ha­be, sei der Jahr­markt. Die­ser be­nö­ti­ge viel Platz, da blei­be nicht mehr viel üb­rig. Jetzt lie­ge der Fo­kus rein auf dem ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag. Vie­le der zwi­schen 100 und 120 Mit­glie­der in der Spar­te Han­del und Ge­wer­be Schwen­nin­gen wür­den sich be­tei­li­gen, so Merk­le. Auch Ge­schäf­te, die au­ßer­halb der In­nen­stadt lie­gen.

Die Stim­mung un­ter den Händ­lern sei gut, vor al­lem bei de­nen, die sich re­gel­mä­ßig zu ei­nem Ar­beits­früh­stück tref­fen, um ge­mein­sa­me Ak­tio­nen zu pla­nen. In ei­ner sol­chen Run­de hat­te An­net­te Mül­ler von der Fir­ma Hu­go Mül­ler die Idee ge­bo­ren, den Schwan, das Schwen­nin­ger Wap­pen­tier, als Wer­be­mas­kott­chen zu ver­wen­den. Erst­mals tauch­te das Fe­der­vieh auf den Pla­ka­ten zum Schwa­nen­fest auf, jetzt auf de­nen zum ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag.

Künf­tig soll es im­mer wie­der bei Ver­an­stal­tun­gen der Spar­te Han­del in Schwen­nin­gen ein­ge­setzt wer­den, weiß Emi­lie Merk­le. Kei­ne gro­ßen Pro­ble­me macht die Groß­bau­stel­le Markt­platz mehr für den ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag. Noch sind auf dem Markt­platz zwar nicht al­le Park­plät­ze ein­ge­rich­tet und noch er­reicht der Be­su­cher aus Rich­tung Vil­lin­gen den Markt­platz nicht wie ge­wohnt über die Sturm­bühl­stra­ße, den­noch sind die Lä­den rund um den Markt­platz und auch die Ge­schäf­te in der Dau­ch­in­ger Stra­ße na­he­zu un­ge­hin­dert zu er­rei­chen.

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