Bei uns gibt’s nur Pea­nuts

tz - - POLITIK -

■ Auf Mil­li­ar­den-Scha­den­er­satz­zah­lun­gen wie in den USA wer­den ge­prell­te deut­sche VW-Kun­den wohl ver­geb­lich war­ten. Au­to-Ex­per­te Prof. Fer­di­nand Du­den­höf­fer mein­te da­zu zur tz: „Die Ge­set­ze in Deutsch­land sind so, dass Scha­den­er­satz­zah­lun­gen hier nur Pea­nuts sind im Ver­gleich zu den USA.“In Deutsch­land ur­tei­len vie­le Ge­rich­te, dass die Ma­ni­pu­la­tio­nen kei­ne Pflicht zur Rück­nah­me des Au­tos und Er­stat­tung des Kauf­prei­ses nach sich zie­hen. Die Zahl der Ver­fah­ren scheint hier­zu­lan­de denn auch über­sicht­lich: Am Land­ge­richt Braun­schweig sind knapp 70 Kla­gen von Käu­fern an­hän­gig – bei 2,5 Mil­lio­nen be­trof­fe­nen Au­tos in Deutsch­land.

Und die von Jus­tiz­mi­nis­ter Hei­ko Maas in Aus­sicht ge­stell­te Ge­set­zes­in­itia­ti­ve, die ei­ne Art Sam­mel­kla­ge auch in Deutsch­land er­mög­li­chen soll, lässt auf sich war­ten – trotz Kri­tik der Ver­brau­cher­schüt­zer.

Fo­to: dpa

Au­to-Ex­per­te Prof. Fer­di­nand Du­den­höf­fer

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