Jo­nas Nay

tz - - KULTUR & TV - KJK

Der 26-Jäh­ri­ge (Deutsch­land 83) spielt in dem ARD-Dra­ma

(heu­te, 20.15 Uhr) ein­fühl­sam den Sohn ei­nes psy­chisch kran­ken Va­ters (To­bi­as Mo­ret­ti).

Wie ist es, mit ei­nem wie To­bi­as Mo­ret­ti zu spie­len – hat man als jun­ger Schau­spie­ler Angst? Es war tat­säch­lich ei­ne sehr, sehr lehr­rei­che, tol­le Zeit. Von ei­nem To­bi­as Mo­ret­ti be­kommt man na­tür­lich wahn­sin­ni­ges Spiel­fut­ter. Der hat sich mit ei­ner un­glaub­li­chen Dis­tanz­lo­sig­keit in die­se Rol­le rein­ge­schmis­sen, mit ei­ner un­glaub­li­chen Phy­sis. Hat teil­wei­se Näch­te nicht ge­schla­fen, um rich­tig drin zu sein. Mit dem In­put hat­te ich als Part­ner rich­tig was zum Spie­len.

Was ha­ben Sie von ihm ge­lernt? Ich war be­ein­druckt, wie in­ten­siv er sich mit Schi­zo­phre­nie aus­ein­an­der­ge­setzt hat. Von sei­nem Spiel wür­de ich mir nichts ab­gu­cken. Wenn du an­de­re ko­pierst, bist du nicht mehr du selbst.

Sie le­ben in Ih­rer Hei­mat­stadt Lü­beck. Zieht es Sie nicht in die wei­te Welt? Nein,■ ich füh­le mich hier zu Hau­se, mir gibt das viel Si­cher­heit, mich er­det das.

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