23,8 So viel Pro­zent ver­die­nen wir mehr als die Deut­schen

Neue Ge­halts­stuVie zei­at Ge­win­ner unV Ver­lie­rer beim Durch­schnitts­ein­kom­men

tz - - SO WIRD FREIHAM -

Pen­deln in­ner­halb Bay­erns kann sich rich­tig loh­nen: Ei­ne neue Ge­halts­stu­die des Por­tals ge­halt.de zeigt, in wel­chen Städ­ten die Viel­ver­die­ner woh­nen. We­nig über­ra­schend: In der Lan­des­haupt­stadt Mün­chen ver­die­nen die Ar­beit­neh­mer am meis­ten. Im bun­des­wei­ten Ver­gleich der Lan­des­haupt­städ­te ist Mün­chen je­doch laut des Ge­halts­at­las 2016 nur zwei­ter Sie­ger. Erst­mals ver­die­nen Ar­beit­neh­mer im ba­den-würt­tem­ber­gi­schen Stutt­gart mehr als ih­re Kol­le­gen in der baye­ri­schen Mil­lio­nen­stadt. Die tz fasst die Stu­die aus rund 750 000 Ge­häl­tern zu­sam­men:

Wer in Bay­ern am meis­ten Ge­halt be­kommt: Bay­ern­weit liegt Mün­chen ge­halts­mä­ßig an der Spit­ze – was na­tür­lich nicht ver­wun­dert. Hier ver­die­nen die Men­schen ge­nau 23,8 Pro­zent mehr als im Deutsch­land­durch­schnitt. Dicht ge­folgt von der mit­tel­frän­ki­schen Stadt Er­lan­gen (sie­he Bay­ern-Kar­te). Mit­hal­ten kann im bay­ern­wei­ten Ver­gleich da nur noch In­gol­stadt mit 17,6 Pro­zent mehr Ge­halt als im Bun­des­durch­schnitt. Deut­lich ab­ge­schla­gen po­si­tio­nie­ren sich da­hin­ter Re­gens­burg so­wie Nürn­berg mit ei­nem Ge­halts­plus von mehr als sechs Pro­zent. Im Frei­staat gibt es je­doch nicht nur Viel­ver­die­ner: In Schwein­furt (Un­ter­fran­ken) bei­spiels­wei­se ver­die­nen die Ar­beit­neh­mer laut der Stu­die des Por­tals ge­halt.de 2,6 Pro­zent we­ni­ger als der Deutsch­land­durch­schnitt. ■ Mün­chen im Bun­des­ver­gleich: Beim Ge­halts­ver­gleich der Lan­des­haupt­städ­te hat die Schwa­ben­me­tro­po­le Stutt­gart erst­mals mit plus 25,2 Pro­zent die Na­se vorn, dicht ge­folgt von Mün­chen mit plus 23,8 Pro­zent mehr Ge­halt als im Durch­schnitt. Düs­sel­dorf (plus 15,9 Pro­zent) und Wies­ba­den (plus 15,7 Pro­zent) lie­gen fast gleich­auf. Auf dem fünf­ten Platz kommt Mainz mit plus sechs Pro­zent. ■ Die Ver­lie­rer der Lan­des­haupt­städ­te: Die hin­te­ren Rän­ge des Ge­halts­ver­gleichs be­le­gen Schwe­rin mit mi­nus 22,6 Pro­zent beim Durch­schnitts­ge­halt, Mag­de­burg (mi­nus 18,9 Pro­zent), Er­furt (mi­nus 18,2 Pro­zent), Pots­dam (mi­nus 17,6 Pro­zent) und Dres­den (mi­nus 15,7 Pro­zent). ■ Bay­ern nur Drit­ter: Auch beim Län­der­ran­king liegt Bay­ern nicht an der Spit­ze. Hier lan­det Hes­sen mit ei­nem Lohn­ni­veau von plus 10,7 Pro­zent auf dem ers­ten Platz. „Hes­sen ver­fügt über wirt­schaft­lich sehr star­ke Re­gio­nen – ins­be­son­de­re rund um Frank­furt“, in­for­miert Phi­lip Bier­bach, Ge­schäfts­füh­rer von ge­halt.de. Da­hin­ter po­si­tio­niert sich Ba­den-Würt­tem­berg (plus 9,4 Pro­zent). Erst an drit­ter Stel­le folgt der Frei­staat Bay­ern. Hier ver­die­nen die Men­schen 6,1 Pro­zent mehr als im Durch­schnitt al­ler Bun­des­län­der, dicht ge­folgt von Ham­burg (plus 5,2 Pro­zent) und Nord­rhein-West­fa­len mi­nus 0,2 Pro­zent. ■ Die Ver­lie­rer im Ge­halts­ver­gleich: Die Schluss­lich­ter der Er­he­bung bil­den die neu­en Bun­des­län­der Meck­len­burg-Vor­pom­mern (mi­nus 24,6 Pro­zent), Sach­senAn­halt (mi­nus 23,3 Pro­zent), Bran­den­burg (mi­nus 22,4 Pro­zent), Sach­sen (mi- nus 21,6 Pro­zent) und Thü­rin­gen (mi­nus 20,3 Pro­zent). Berlin sticht mit ei­nem mo­de­ra­ten Mi­nus von 5,8 Pro­zent her­vor. Für Be­rufs­ein­stei­ger ist Ba­den-Würt­tem­berg das at­trak­tivs­te Bun­des­land. Hier liegt das Lohn­ni­veau bei plus 8,6 Pro­zent ge­gen­über dem Bun­des­durch­schnitt. Es fol­gen Hes­sen (plus 6,2 Pro­zent), Bay­ern (plus 5,8 Pro­zent), Rhein­land-Pfalz (plus 0,7 Pro­zent) und Nie­der­sach­sen (plus 0,3 Pro­zent). ■ Wo Frau­en am meis­ten ver­die­nen: Hes­sen und der Stadt­staat Ham­burg sind ge­halts­mä­ßig für Frau­en am at­trak­tivs­ten. Hier ver­die­nen sie zwölf bzw. neun Pro­zent mehr als im Bun­des­durch­schnitt.

Fo­to: wi­ki­pe­dia

Schluss­licht Schwein­furt: Hier ver­die­nen die Men­schen 2,6 Pro­zent we­ni­ger als im Durch­schnitt

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