Ur­lau­ber als Dau­er­gäs­te

tz - - MÜNCHEN+REGION -

Im­mer mehr Münch­ner ver­mie­ten ih­re Woh­nung über On­li­ne-Platt­for­men wie Airb­nb oder Wim­du an Ur­lau­ber oder Zu­ge­zo­ge­ne, die noch auf Woh­nungs­su­che sind. So lan­ge dies nur vor­über­ge­hend ist und kei­ne ge­werb­li­che Ab­sicht da­hin­ter­steckt, hat die Stadt nichts ge­gen sol­che Un­ter­ver­mie­tun­gen ein­zu­wen­den. Schwie­rig wird es aber, wenn Woh­nun­gen da­durch dau­er­haft dem or­dent­li­chen Woh­nungs­markt ent­zo­gen wer­den.

2015 gin­gen bei der Stadt 239 Hin­wei­se auf sol­che il­le­ga­le Fe­ri­en­woh­nun­gen ein. Zum Ver­gleich: Al­lei­ne bei Airb­nb wer­den rund 6000 Un­ter­künf­te an­ge­bo­ten. Bei 51 Woh­nun­gen ge­lang es der Stadt, die­sen Miss­brauch des Wohn­raums zu be­en­den.

Die Ka­pa­zi­tä­ten bei der Stadt reich­ten laut So­zi­al­re­fe­rat nicht aus, um al­le Hin­wei­se zu prü- fen. „Hin­zu kommt, dass die Er­mitt­lung und der Nach­weis von Fe­ri­en­woh­nun­gen für die Stadt recht­lich kom­pli­ziert, äu­ßert zeit­auf­wen­dig und ar­beits­in­ten­siv ist, da die­se Fäl­le fast aus­nahms­los ge­richt­lich über­prüft wer­den.“

Fo­to: fkn

Im­mer mehr Woh­nun­gen tau­chen bei On­li­nePor­ta­len für Fe­ri­en­woh­nun­gen auf

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