GBW: Stadt hilft wei­ter

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Nun kann zu­min­dest ein klei­ner Teil der Mie­ter au­f­at­men: Die Stadt hat auf Drän­gen der SPD-Stadt­rats­frak­ti­on er­neut GBW-Wohn­an­la­gen ge­kauft, um be­zahl­ba­ren Wohn­raum zu ret­ten. Es han­delt sich um vier An­la­gen mit ins­ge­samt 237 Woh­nun­gen in Schwa­bing und Mil­berts­ho­fen. Das heu­te im Stadt­rat be­schlos­se­ne Pa­ket kos­tet über 100 Mil­lio­nen Eu­ro.

Miet­erhö­hun­gen, Ren­di­te­druck, Ver­käu­fe: Die Stadt ver­sucht schon seit Län­ge­rem, die Mie­ter vor den ne­ga­ti­ven Fol­gen des staat­li­chen Groß­ver­kaufs der GBW-Woh­nun­gen an ein pri­va­tes In­ves­to­ren­kon­sor­ti­um vor drei­ein­halb Jah­ren zu schüt­zen. Bis­her wur­den be­reits 949 Woh­nun­gen für 216 Mil­lio­nen Eu­ro auf­ge­kauft.

Bei den ak­tu­el­len GBWWoh­nun­gen han­delt es sich um Ob­jek­te rund um den Ho­hen­zol­lern­platz und Bon­ner Platz in Schwa­bing. Die­se wer­den von der städ­ti­schen Ge­wo­fag über­nom­men. Die Ob­jek­te öst­lich des Luit­pold­parks und nörd­lich des Pe­tu­el­rings (Mil­berts­ho­fen) si­chert sich die Ge­sell­schaft GWG.

F: Bodmer

Ei­ner der ge­kauf­ten GBWB­locks in Schwa­bing

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