Un­se­re Ex­per­ten

tz - - GELD+MARKT - MARC KNIEP­KAMP

Er ist der Ver­si­che­rungs­ex­per­te der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bay­ern. Sa­scha St­raub wirft für un­se­re Le­ser ei­nen Blick auf de­ren Ver­si­che­run­gen. Beim dem Mün­che­ner Ver­gleich­spor­tal Check24 ist Rai­ner Ger­hard als Ge­schäfts­füh­rer für den Be­reich der Fi­nan­zen zu­stän­dig. Beim Mün­che­ner Ver­gleichs­rie­sen Check24 ist Oliver Bohr Ge­schäfts­füh­rer des Be­rei­ches Ener­gie. Ge­ra­de hier könn­ten vie­le Haus­hal­te spa­ren. Der Tech­nik­ex­per­te der gibt den Le­sern Wo­che für Wo­che gu­te Tipps auf sei­ner Mul­ti­me­dia-Sei­te. Jörg Hein­rich weiß, wie man den bes­ten Ta­rif fin­det.

Beim Au­to­ver­si­che­rungspor­tal Na­fi sucht Ge­schäfts­füh­re­rin Iva­na Höltring, die güns­tigs­ten Ta­ri­fe. and auf’s Herz, wer nutzt nicht hin und wie­der mal sei­nen Dis­po­kre­dit? Den meis­ten Bank­kun­den ist der un­kom­pli­zier­te Kre­dit lieb – und teu­er! Und be­vor man sich dar­um küm­mern kann, et­was Geld für spä­ter bei­sei­te zu­le­gen, müs­sen die Fi­nan­zen im Hier und Jetzt erst mal in Ord­nung sein. Be­son­ders wich­tig ist es da­bei, zu­nächst die ei­ge­nen Schul­den in den Griff zu krie­gen und nach und nach aus der Welt zu schaf­fen. Wer al­so auf Dau­er im Di­s­po düm­pelt, soll­te ei­nen Weg aus die­ser Schul­den­fal­le su­chen. Die stellt mög­li­che Al­ter­na­ti­ven■ vor und sagt, wo­zu der Di­s­po trotz al­ler be­rech­tig­ten Kri­tik doch gut sein kann:

Der Dis­po­kre­dit: Er ist un­kom­pli­ziert – und sünd­teu­er! Beim Dis­po­kre­dit han­delt es sich um ei­nen Kre­dit­rah­men, der auf dem Gi­ro­kon­to ein­ge­räumt wird. Je nach der Hö­he des re­gel­mä­ßi­gen Geld­ein­gangs, räu­men Ban­ken ih­ren Kun­den ei­nen Di­spo­rah­men ein – meist sind zwei bis drei Net­to­ge­häl­ter drin. Der Pfer­de­fuß: Wer sein Gi­ro­kon­to über­zie­hen muss, zahlt hor­ren­de Zin­sen. Im Schnitt ver­lan­gen Ban­ken 10,3 Pro­zent für ei­nen Dis­po­kre­dit – zu viel, wenn Ihr Kon­to re­gel­mä­ßig ins Mi­nus rutscht. Wer mal ei­ne grö­ße­re An­schaf­fung vor­hat und nur kurz­fris­tig ein paar Ta­ge bis zum Mo­nats­an­fang über­brü­cken muss, kann trotz­dem den Dis­po­kre­dit nut­zen – für sol­che Fäl­le ist er schließ­lich ge­dacht. Wer al­ler­dings dau­er­haft im Mi­nus fest­hängt, soll­te sich drin­gend nach Al­ter­na­ti­ven um­se­hen.

■ Ab­ruf- oder Rah­men­kre­dit: Mehr Spiel­raum ha­ben Ver­brau­cher mit ei­nem Rah­men­kre­dit. Meist ist er bei Di­rekt­ban­ken zu fin­den, er funk­tio­niert ei­gent­lich wie ein Dis­po­kre­dit. Der ent­schei­den­de Un­ter­schied: Das Geld wird von ei­nem Kre­dit-

Hkon­to auf das Gi­ro­kon­to gut­ge­schrie­ben, dar­über kön­nen die Bank­kun­den dann ver­fü­gen. Der Vor­teil ge­gen­über dem Di­s­po: Die Zin­sen sind deut­lich nied­ri­ger – et­wa sechs Pro­zent müs­sen Ver­brau­cher im Durch­schnitt zah­len. Das Pro­blem: Wie beim Di­s­po gibt es kei­nen vor­ge­ge­be­nen Til­gungs­plan. Meist muss man mo­nat­lich nur ei­nen klei­nen Min­dest­be­trag zu­rück­zah­len. Die Ge­fahr: Der Schuld­ner droht in ei­ne un­end­li­che Lauf­zeit zu rut­schen! Trotz­dem kann der Rah­men­kre­dit der ers­te Schritt weg vom Dau­er­mi­nus beim Di­s­po sein.

■ Ra­ten­kre­dit: Wie je­der Kre­dit ist auch der Ra­ten­kre­dit kei­ne Dau­er­lö­sung – aber er ist ein ers­ter Schritt, um dem Dau­er­dis­po Herr zu wer­den. Das Prin­zip: Über ei­ne be­stimm­te Lauf­zeit hin­weg zahlt der Schuld­ner ei­nen fes­ten Zins und ei­ne gleich­blei­ben­de Ra­te. Des­halb eig­net sich der In die­ser Wo­che ge­ben wir Ih­nen je­den Tag nütz­li­che Tipps an die Hand, mit de­nen Sie gleich mit dem Spa­ren los­le­gen kön­nen. Gleich­zei­tig ha­ben wir ein Ex­per­ten­team für Sie zu­sam­men­ge­stellt, das ei­nen ge­naue­ren Blick auf Ih­re Ver­trä­ge wirft und Ih­nen da­bei hilft, Ihr Le - ben auf­zu­räu­men. Wenn Sie bei un­se­rer Le­ser-Ak­ti­on mit­ma­chen möch­ten, soll­ten Sie sich für ei­nes der The­men­ge­bie­te un­se­rer Ex­per­ten ent­schei­den: Ver­si­che­run­gen (oh­ne Al­ters­vor­sor­ge und Kfz- Haft­pflicht), Bank­kon­to, Kfz- Haft­pflicht, Ener­gie (Strom und

Ra­ten­kre­dit, wenn man ei­ne be­stimm­te Sum­me braucht, die man mo­nat­lich in fes­ten Ra­ten zu­rück­zah­len kann. Üb­li­cher­wei­se liegt die Lauf­zeit bei ein bis sie­ben Jah­ren – je kür­zer die Lauf­zeit, des­to nied­ri­ger sind meist die Zin­sen. Der durch­schnitt­li­che Zins liegt bei knapp fünf Pro­zent – gu­te Bo­ni­tät al­ler­dings vor­aus­ge­setzt. Sonst ver­lan­gen ei­ni­ge Ban­ken ei­nen Ri­si­ko­auf­schlag. Wenn es den­noch ge­lingt, ein chro­ni­sches Di­s­po-Mi­nus in ei­nen Ra­ten­kre­dit um­zu­schul­den, kann der Schuld­ner Zins­kos­ten spa­ren. Die mo­nat­li­che Ra­te dis­zi­pli­niert zu­sätz­lich.

■ Ent­schul­den: Dau­er­haft im Mi­nus zu sein führt im­mer in die Sack­gas­se – egal zu wel­chem Zins­satz. Des­halb ist es wich­tig, Ord­nung in die ei­ge­nen Fi­nan­zen zu brin­gen und die Schul­den sys­te­ma­tisch los­zu­wer­den. Hil­fe bie­ten da­bei un­ter an­de­rem die Schuld­ner­be­ra­tun­gen. Gas) oder Han­dy, Fest­netz- und DSL-Ta­ri­fe. Ha­ben Sie In­ter­es­se, dass ei­ner un­se­rer Ex­per­ten für Sie Ih­re Ver­trä­ge kon­trol­liert und wür­den Sie sich auch für un­se­re Zei­tung fo­to­gra­fie - ren las­sen? Dann schrei­ben Sie uns ei­ne E- Mail an:

F.: dpa

tz Ist das Spar­schwein leer, grei­fen vie­le Men­schen zum Kre­dit tz

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