Der Weg ist das Ziel!

tz - - MENSCHEN -

li­chen Kör­pers. Es ist be­ein­dru­ckend, wel­che Dis­tan­zen man aus ei­ge­ner Kraft zu­rück­le­gen kann.

Trailrun­ning er­fährt ge­ra­de ei­nen Hy­pe. Di­ver­se Laufb­zw. Out­door­mar­ken ver­an­stal­ten ei­ge­ne Com­mu­ni­ty-Runs.

Bött­ger: Grund­sätz­lich ist es na­tür­lich toll, dass wie­der vie­le Men­schen Spaß am Lau­fen fin­den. Ur­ban-Trailrun­ning ist für mich bei­na­he ein Wi­der­spruch. Ver­an­stal­tun­gen die­ser Art ord­ne ich eher als Mar­ke­ting-Maß­nah­me ein. Rich­tig schön ist Trailrun­ning näm­lich erst au­ßer­halb der Stadt. Zu­dem pu­schen vie­le den Sport mo­men­tan in Rich­tung Leis­tung, was scha­de ist. Ei­gent­lich soll Trailrun­ning ein­fach nur Spaß brin­gen.

Was muss ein Trailrun­ning-An­fän­ger mit­brin­gen?

Bött­ger: Nichts wei­ter als Freu­de an der Be­we­gung. Man sagt, dass ei­ne Gr­und­fit­ness als Stra­ßen­läu­fer von Vor­teil wä­re. Ich bin an­de­rer Mei­nung. Auch ein Lauf­an­fän­ger kann ins Ge­län­de. Der Ein­stieg ist deut­lich ab­wechs­lungs­rei­cher und spie-

Du bist be­reit für den Start in die Ski­sai­son! Ist es Dein Ski auch? Das fach­kun­di­ge Per­so­nal von Sport Bittl er­klärt, wor­auf es bei der Bin­dungs­ein­stel­lung an­kommt. Mit Un­ter­stüt­zung der Bin­dungs­ein­stel­lungs­ge­rä­te (Mon­ta­na/ Win­ter­stei­ger) kann der Ski per­fekt auf den Ski­fah­rer ein­ge­stellt wer­den. Komm vor­bei und lass dei­nen Ski und dei­ne Bin­dung auf ih­re Aus­lö­se­wer­te und Si­cher­heits­ein­stel­lung tes­ten – egal, ob Al­pin-, Free­ri­de-, Kin­der- oder Tou­ren­ski. So kann man Ver­let­zun­gen bei Stür­zen vor­beu­gen. www.tz.de/sport-bittl Ju­lia Bött­ger läuft in Schu­hen der ita­lie­ni­schen Mar­ke La Spor­ti­va. Auf Kurz­stre­cken trägt Ju­lia das Mo­dell He­li­os 2.0. Der leich­te, wei­che und fle­xi­ble Lauf­schuh muss nicht ei­gens ge­schnürt, nur zu­ge­zo­gen wer­den, die Free-HeelKon­struk­ti­on beugt Achil­les­seh­nen­pro­ble­men vor. Auf lan- le­ri­scher als auf Stra­ßen. Au­ßer­dem stärkt man auf un­ter­schied­li­chem Ter­rain sei­ne Bän­der und stei­gert die Ko­or­di­na­ti­on.

Wie könn­te ein ers­ter Ver­such aus­se­hen?

Bött­ger: Ei­nem wirk­li­chen Lauf­an­fän­ger ra­te ich zu halb­stün­di­gen Ein­hei­ten: Wech­sel­wei­se je­weils zwei Mi­nu­ten lau­fen, im An­schluss zwei Mi­nu­ten ge­hen. Zu Be­ginn wür­de ich eher fla­ches Ter­rain wäh­len. Um Rei­ze zu set­zen und Fort­schrit­te zu ma­chen, soll­te man drei­mal pro Wo­che das 30-mi­nü­ti­ge Pro­gramm durch­zie­hen und die In­ter­val­le über meh­re­re Wo­chen be­hut­sam stei­gern. Ein paar Wo­chen spä­ter kann man 30 Mi­nu­ten durch­lau­fen.

Soll man al­lei­ne, mit ei­nem Part­ner oder in der Grup­pe lau­fen?

Bött­ger: Ein öf­fent­li­cher Lauf­treff macht an­fangs we­nig Sinn, da man bei die­sen meist über ei­ne St­un­de läuft. Oh­ne­hin gibt es im Be­reich Trailrun­ning kaum re­gel­mä­ßi­ge Lauf­treffs. Zu Be­ginn macht es na­tür­lich Sinn, ei­nen „nor­ma­len“Lauf­kurs zu ab­sol­vie­ren, da­mit man sich nicht über- oder un­ter­for­dert. Zu­sätz­lich wür­de ich re­gel­mä­ßig in Ru­he für

mich al­lei­ne lau­fen.

Lauf oder stirb – Das Le­ben ei­nes be­din­gungs­lo­sen Läu­fers. Ki­li­an Jor­net ent­deck­te früh sei­ne Lie­be zu den Ber­gen. Als Te­enager be­stritt er ers­te Ul­tra­ma­ra­thon- und Berg­läu­fe. Mitt­ler­wei­le ist der Ka­ta­la­ne mehr­fa­cher Welt­meis­ter im Trailrun­ning und Ski­berg­stei­gen. Er ge­wann drei­mal den be­rüch­tig­ten Ul­tra­trail Mont Blanc

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Muss ich als An­fän­ger gleich ei­nen Trailrun­ning-Schuh kau­fen?

Bött­ger: Na­tür­lich nicht, so­fern man ei­nen halb­wegs gu­ten Lauf­schuh be­sitzt. Ein gu­tes Pro­fil mit Dämp­fung ist al­ler­dings wich­tig, um vor St­ei­nen, Wur­zeln etc. ge­schützt zu sein. Wer neu kauft, be­kommt für ca. 150 Eu­ro gu­te All­round-Mo­del­le, die Ele­men­te ei­nes Stra­ßen­lauf- und Ge­birgs­lauf­schuhs ver­ei­nen. Was braucht es sonst noch? Bött­ger: Na­tür­lich pro­du­zie­ren di­ver­se Mar­ken längst ei­ge­ne Kol­lek­tio­nen, aber für den Be­ginn reicht nor­ma­le Sport­klei­dung. Wer­den die Läu­fe län­ger, braucht man ei­nen Trink­gurt. Wer sich in die Ber­ge wagt, aber das ver­steht sich von selbst, muss ei­nen Ruck­sack mit Re­gen­ja­cke, Wech­sel­kla­mot­ten und Not­fall­aus­rüs­tung, auch Mo­bil­te­le­fon da­bei­ha­ben.

Ist Trailrun­ning auch im Win­ter mög­lich?

Bött­ger: Ich lau­fe auch auf Schnee. Für ei­si­gen Un­ter­grund gibt es Spi­kes, die man über die Lauf­schu­he zie­hen

kann.

Ab wann soll ich als Ein­stei­ger Stei­gun­gen in mei­nen Lauf ein­bau­en?

Bött­ger: Ich hal­te nicht viel da­von, ewig im Flach­land her­um­zu­ei­ern. Stei­gun­gen brin­gen Spaß und Ab­wechs­lung. Ist man zu sehr au­ßer Atem, bleibt man kurz ste­hen oder geht den Hü­gel hoch, an­stel­le zu lau­fen. Wenn wir von drei Trailrun­ning-Ein­hei­ten pro Wo­che aus­ge­hen, wür­de ich va­ri­ie­ren. Ei­nen Lauf pro Wo­che eher im Fla­chen, ei­nen mit Stei­gun­gen usw.

Wel­ches Ge­län­de reizt Sie am meis­ten?

Bött­ger: Am liebs­ten bin ich hoch­al­pin un­ter­wegs. Ich stu­die­re so ziem­lich je­des Wan­der- und Berg­buch und su­che nach span­nen­den Trails. Mein Haus­re­vier sind die Chiem­gau­er Ber­ge.

Wie vie­le Lauf­schu­he be­sit­zen Sie?

Bött­ger (lacht): Ich fürch­te über 100. Ich woh­ne

Mit Eat & Run hat Scott Ju­rek die Ge­schich­te sei­nes Le­bens nie­der­ge­schrie­ben und die sei­ner Kar­rie­re – als Aus­nah­me­ath­let und Ve­ga­ner. Er er­zählt von sei­ner Kind­heit im mitt­le­ren Wes­ten der USA, von der lang­sa­men Wand­lung hin zum Ul­tra­läu­fer und Ve­ga­ner so­wie sei­nen un­glaub­li­chen Er­fol­gen bei noch un­glaub­li­che­ren Ren­nen. auf ei­nem Bau­ern­hof, die Schu­he ste­hen in der Scheu­ne.

Kann ein An­fän­ger ei­nes Ih­rer Lauf­camps bu­chen? Bött­ger: Selbst­ver­ständ­lich. Wo fin­den Ih­re Camps statt? Bött­ger: Un­ter­schied­lich. Oft bin ich mit mei­nen Grup­pen am Achen­see. Die Camps dau­ern meis­tens vier Ta­ge (Do. – So.) und kos­ten je nach Un­ter­kunft um die 450 Eu­ro. Sie be­inhal­ten vier un­ter­schied­li­che Lauf­stre­cken, Yo­ga, Sta­bi­li­täts­übun­gen, Lauf­sti­l­ana­ly­se, Trai­nings­in­fos und Dis­kus­si­ons­aben­de.

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Ju­lia Bött­ger

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