Micha­el Kröger

tz - - MENSCHEN -

Der Mu­si­ker und sei­ne Band Goya Roy­al prä­sen­tie­ren heu­te im Mil­la ihr Al­bum Es gibt we­ni­ge, die wie ihr das Wort Kat­har­sis in ei­nem Pop­song un­ter­brin­gen ... Ich muss ganz schön an Tex­ten rum­fei­len. Wenn sich dann aber „Ador­no“auf „So­zio-Por­no“reimt, oder „drit­ter Cock­tail“auf „im Flip­per ein Re­play“- dann macht mich das glück­lich!

Ihr ver­treibt eu­re Mu­sik in­zwi­schen selbst. Fahrt ihr da­mit bes­ser? Das macht ei­gent­lich für ei­ne Band in un­se­rer Grö­ßen­ord­nung kei­nen Un­ter­schied. Die phy­si­schen Ton­trä­ger wer­den haupt­säch­lich auf Kon­zer­ten ge­kauft.

Stand der Goya-Roy­al-Fern­se­her bei euch im Wochnzim­mer? Ja, das war der ers­te Bunt­fern­se­her. Die Bie­ne Ma­ja war plötzlich ganz groß und die Welt far­big. Wir ha­ben uns nach dem Ge­rät be­nannt. Die völ­lig ba­na­le Be­deu­tung steht im Wi­der­spruch zu dem hoch­tra­ben­den Na­men. Das hat uns ge­reizt: Un­der­state­ment im Over­state­ment.

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