Stu­die:

tz - - GELD+MARKT -

60 Pro­zent der Deut­schen wol­len zu­hau­se ih­ren letz­ten Atem­zug tun – ein Wunsch, der für vie­le wohl nicht in Er­fül­lung geht. Tat­säch­lich ster­ben drei von vier Men­schen in Deutsch­land im Kran­ken­haus oder Pfle­ge­heim – ob­wohl nur sechs Pro­zent der Be­frag­ten laut ei­ner Stu­die der Kran­ken­kas­se DAK-Ge­sund­heit dort ster­ben wol­len. 16 Pro­zent glau­ben, sie sei­en am En­de ih­res Le­bens in ei­nem Ho­s­piz am bes­ten auf­ge­ho­ben.

„Die­se Er­geb­nis­se las­sen ei­ne aus­ge­präg­te Skep­sis ge­gen­über der pal­lia­ti­ven Ver­sor­gung in Kli­ni­ken und Hei­men er­ken­nen“, so DAK-Chef Her­bert Rebs­cher. Die Grün­de da­für hän­gen mit Er­fah­run­gen mit dem Tod an­de­rer Men­schen wie An­ge­hö­ri­ger im Kran­ken­haus zu­sam­men: Das Bild von Ster­ben­den, an­ge­schlos­sen an Ma­schi­nen und zum Zeit­punkt des To­des al­lein, schreckt ab.

Den Zah­len zu­fol­ge war dies im Kran­ken­haus bei je­dem Fünf­ten, im Pfle­ge­heim so­gar bei je­dem Drit­ten der Fall. Im

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